Hautkrebs: Retten Sie Ihre Haut

Soleil ami ou ennemi

Wer hält sich im Urlaub nicht gerne in der Sonne auf? Doch schon seit den 90-er Jahren ist bekannt, dass Sonne zwar guttut, aber auch gefährlich sein kann: UV- und Infrarotstrahlung können u.a. Sonnenbrand und Melanome hervorrufen. Kennt man ihre sichtbaren und unsichtbaren Auswirkungen, lassen sich diese begrenzen, um den Sommer sicher zu geniessen.

Schutz für jede Haut

Empfindliche Haut

Dieser Hauttyp reagiert schnell, mag keine parfümierten Produkte und allergieauslösenden Stoffe. Bereiten Sie diese Haut mit Nahrungsergänzungsmitteln, die viel Betakarotin enthalten oder auch mit Karottensaft vor. Bevorzugen Sie Selbstbräuner anstelle von Sonnenbädern und einen hypoallergenen, nicht komedogenen Sonnenschutz. Die Dermo-Experten von Amavita beraten Sie gerne.

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Reife Haut

UV-Strahlen trocknen die Haut aus, zerstören ihr Kollagen und Elastin und schädigen das Erbgut der Zellen. Es kommt zu frühzeitiger Hautalterung und Pigmentflecken. Bevorzugen Sie Produkte, die ausser einem Lichtschutzfilter auch eine Lösung gegen Falten und Pigmentflecken bieten. Setzen Sie dazu auf Antioxidantien wie Vitamin E.

Dunklere oder schwarze Haut

Der höhere Anteil an braun-schwarzen Pigmenten (Eumelanin) filtert die UVStrahlen besser. Daher sind diese Hauttypen weniger von Sonnenbrand oder Melanomen betroffen. Für dunkle Haut genügt oft ein LSF 15 – 30, ausser bei Pigmentflecken. Bevorzugen Sie farblose Sonnenschutzprodukte.

Kinderhaut

Die Eigenschutzmechanismen von Kinderhaut sind noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb braucht sie hohen Schutz: Schützende Kleidung und Hüte sind wirkungsvoll, dazu eine Sonnencreme speziell für Babys/Kinder. Bevor Sie nach draussen gehen, tragen Sie eine dicke Schicht 30 Minuten vorher auf. Alle 2 Stunden und nach jedem Bad wiederholen, ohne besonders sensible Stellen zu vergessen. Für optimale Sicherheit wählen Sie ein hypo allergenes Produkt mit LSF 50 oder 50+.

Was ist ein Sonnenbrand?

UVB-Strahlen fördern die Melaninbildung und verdicken die Haut, um ihren natürlichen Schutz zu aktivieren. Doch wenn Sie sich zu lange der Sonne aussetzen, riskieren Sie eine entzündliche Reaktion der Haut, welche mit lokalen Schmerzen verbunden ist! Nach kurzer Zeit kommt es zu Rötungen und Verbrennungen bis hin zu Blasenbildung, die Haut trocknet aus und schält sich.

Auf lange Sicht schwächen Sonnenbrände die Haut, machen sie empfindlich für Sonnenallergien, beeinträchtigen ihren Eigenschutzmechanismus, fördern die Entstehung von unästhetischen Pigmentflecken, vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs. Die UV-Strahlung ist nicht nur am Strand sehr stark, sondern auch bei lichtreflektierenden Flächen wie Wasser, Sand, Beton und Schnee, der 75 % - 90 % der UV-Strahlung reflektiert.

Daher ist ein Sonnenschutz das ganze Jahr über angebracht, auch in der Stadt. Im Sommer ist die Haut stark der Sonne ausgesetzt, weil die Tage länger sind und man mehr nackte Haut zeigt: Ohne Sonnenschutz geht man ein grosses Risiko ein!

Haut

Die richtige Dosis...

15–30 Minuten Sonne heben die Laune, weil die Serotoninausschüttung gefördert wird. Zudem wird das Schlafhormon Melatonin reguliert und einem Vitamin-D-Mangel vorgebeugt. Dieses Vitamin ist unverzichtbar für starke Knochen. UV-Strahlen sind auch wirksam bei Ekzemen oder Psoriasis. Bei Akne gibt es zwar weniger Pickel im Sommer, doch sie können zu einem späteren Zeitpunkt als entzündliche Reaktion auf Sonnenlicht besonders spriessen.

Die Risiken verstehen: Was ist UV-Strahlung?

Ultraviolette Strahlen sind Bestandteile des Sonnenlichts. Hierzu gehören langwellige UVA-Strahlen (95% der Strahlen, die auf die Erde auftreffen) und mittelwellige UVB-Strahlen.

UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein. Sie fördern die Bildung von freien Radikalen, oxidativem Stress und können Zellschäden verursachen. UVA-Strahlen bewirken Hautalterung, Falten, Pigmentflecken und Hautkrebs.

UVB-Strahlen regen die Pigmentzellen zur Bildung von Melanin an und bewirken Sonnenbrand. UVB-Strahlen schädigen die oberen Hautschichten und sind für Verbrennungen und Hautkrebs verantwortlich.

Melanom: Die häufigste und gefährlichste Form von Hautkrebs

Die schädlichen und irreversiblen Wirkungen von UV-Strahlung dürfen nicht heruntergespielt werden, denn 90 % der Hautkrebserkrankungen gehen auf ihr Konto. In der Schweiz werden jedes Jahr 2700 neue Fälle diagnostiziert, davon 25 % bei Personen unter 50 Jahren.

Ein Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, kann überall auf dem Köper auftreten. Es bildet sich ein dunkler bis schwarzer Fleck, der flach, gewölbt, unregelmässig oder knotig sein kann. Ein Melanom ist gefährlich, denn die Krebszellen breiten sich über die Lymphgefässe in die benachbarten Lymphknoten bzw. über die Blutgefässe in andere Organe und/oder die Knochen aus und können dort Metastasen bilden.

Für hellhäutige Personen, bei vielen Muttermalen oder Hautkrebsfällen bei Angehörigen stellt die Sonnenexposition ein erhöhtes Risiko dar. Hat man viele Muttermale, sind periodische Selbstkontrollen und die Anwendung der ABCD-Regeln unverzichtbar: Asymmetrie (unregelmässige Form), Begrenzung (unregelmässig, unscharfe Ränder), Color (verschiedenfarbig oder fleckige Farbe), Dynamik (Veränderungen, Form, Grösse, Farbe, Dicke).

Bei Veränderungen können Sie sich von Ihrem Apotheker oder Ihrer Apothekerin beraten lassen oder direkt einen Termin beim Hautarzt vereinbaren.

Vorbeugung

  • Meiden Sie die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr (je nach Meereshöhe und Breitengrad)

  • Tragen Sie die richtige Kleidung, Sonnenbrille und einen Hut

  • 1 x jährlich eine Kontrolle beim Dermatologen

  • 30 Minuten vor dem ersten Sonnenbad ein Sonnenprodukt mit dem passenden Lichtschutzfaktor (LSF) für den UV-Index (den man im Wetterbericht erfährt) und für Ihren Phototyp auf die Haut auftragen. Dann alle 2 Stunden wiederholen und jedes Mal, wenn Sie im Wasser waren

Sollten Sie Ihren Phototyp nicht kennen, erfahren Sie ihn in Ihrer AmavitaApotheke oder auf unserer Website: amavita.ch/de/sun