Loxazol Lot 1 % Fl 59 ml

CHF 20.50
Art.Nr.
1475538

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Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage. Bei Arzneimitteln ohne Packungsbeilage: Lesen Sie die Angaben auf der Packung.

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Loxazol®

Interdelta SA

Spüllotion gegen Läuse

Was ist Loxazol und wann wird es angewendet?

Loxazol ist ein Medikament gegen Läuse. Es wird angewendet beim Befall von Kopfläusen oder als vorbeugende Massnahme während einer Kopflaus-Epidemie, zum Beispiel in Schulen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Um einer erneuten Ansteckung vorzubeugen, sind die zuletzt getragenen Kleidungsstücke, die Bettwäsche und Handtücher bei mind. 60 °C in der Waschmaschine zu waschen. Tiefkühlen über mind. 24 Stunden sowie heisses Bügeln tötet die Läuse und Nissen. Teppiche, Polstermöbel und Matratzen sind zu staubsaugen, Kämme und Haarbürsten 10 Minuten in heissem Seifenwasser zu reinigen.

Wann darf Loxazol nicht angewendet werden?

Loxazol darf nicht angewendet werden, wenn eine bekannte Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Permethrin, andere chemisch ähnliche Stoffe (Pyrethrine) oder auf einen der verwendeten Hilfsstoffe besteht.

Wann ist bei der Anwendung von Loxazol Vorsicht geboten?

Loxazol ist nur für die äusserliche Anwendung bestimmt.

Das Einatmen von Loxazol ist zu vermeiden, insbesondere gilt dies für Asthmatiker.

Für Pflegepersonal, das häufige Anwendungen vornehmen muss, empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen. Es gibt keine Angaben über die Anwendung bei Personen mit bestehenden Hautleiden. Bei bekannter Überempfindlichkeit auf Chrysanthemen oder andere Kompositen (Korbblütler) sollte eine Behandlung mit Loxazol nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin erfolgen.

Wenden Sie Loxazol bei Neugeborenen und Säuglingen unter 6 Monaten nicht an. Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen bei Säuglingen und Kleinkindern vor. Die Behandlung von Kleinkindern bis 3 Jahren darf daher nur unter engmaschiger ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Bei Kindern unter 2 Jahren sollte Loxazol nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.

Loxazol soll nicht in Augennähe oder auf Schleimhäuten (Augen, Mund, Nase) angewendet werden. Bei versehentlichem Kontakt sollen die betroffenen Stellen mit viel Wasser gespült werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben, andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Loxazol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Es gibt nur begrenzte Erfahrung mit der Anwendung von Permethrin während der Schwangerschaft. Deshalb sollte Loxazol während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies unbedingt notwendig ist bzw. nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Stillende Frauen sollten aus Sicherheitsgründen nach der Anwendung von Loxazol eine Stillpause von 5 Tagen einhalten.

Wie verwenden Sie Loxazol?

Die übliche Anwendung bei Erwachsenen und Kindern über 2 Jahren geschieht nach folgendem Vorgehen:

  1. Das Haar, wie üblich, mit Ihrem Shampoo waschen und nach der letzten Spülung mit einem Tuch trocknen, so dass es noch feucht bleibt. Verwenden Sie weder eine Haarspülung noch ein Shampoo, das bereits eine Pflegespülung («zwei in eins») enthält.
  2. Die Loxazol-Flasche gut schütteln und den Inhalt auf Kopfhaut und Haare auftragen, so dass beide gut bedeckt sind.
    1 Flasche Loxazol reicht für schulterlanges Haar von normaler Dichte.
  3. Sie sollten Loxazol 10 Minuten einwirken lassen.
  4. Spülen Sie das Haar sorgfältig mit Wasser und trocknen Sie es in gewohnter Weise.

Läuse und deren Nissen sind vor allem im Bereich des Ansatzes vom Kopf- und Körperhaar (insbesondere auch hinter den Ohren und im Nacken) zu finden, also dort, wo ein Kontakt mit der Haut am leichtesten möglich ist. Die Behandlung dieser Bereiche ist daher besonders gründlich durchzuführen.

Wenn Sie glauben, es sei nötig, ist eine zweite Anwendung nach 7–14 Tagen möglich. Die Nissen, die am Haar haften bleiben, sind abgestorben und können mit einem Kamm entfernt werden.

Dasselbe Vorgehen wird auch zur Vorbeugung einer Lausinfektion angewendet, nur sollte es wöchentlich wiederholt werden, solange die Gefahr einer Ansteckung besteht, jedoch maximal bis zu 8 Wochen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Loxazol haben?

Am häufigsten tritt bei der Anwendung von Loxazol ein Juckreiz auf, wobei dieser meistens bereits vor der Behandlung da ist und eine Folge des Läusebefalls ist. Selten tritt ein vorübergehender Hautausschlag, und/oder ein Brennen sowie eine Schwellung der Kopfhaut auf. Mit unbekannter Häufigkeit können Missempfindungen auf der Haut (Parästhesie) wie Kribbeln, Stechen oder Brennen auftreten. Wirkstoffe wie das in Loxazol enthaltene Permethrin können Überempfindlichkeitsreaktionen, insbesondere der Atemwege, hervorrufen.

Symptome einer Überdosierung wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Krämpfe können in Fällen von unbeabsichtigter oder willentlicher oraler Einnahme auftreten, aber auch in seltenen Fällen durch Aufnahme des Wirkstoffes durch die Haut bei einer übermässigen Anwendung.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Die Loxazol-Flasche ist vor Gebrauch gut zu schütteln und nur äusserlich anzuwenden.

Loxazol soll vor Kinderhand und vor Licht geschützt bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahrt werden.

Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, die über die ausführliche Fachinformation verfügen.

Was ist in Loxazol enthalten?

1 g Spüllotion enthält:

Wirkstoff: 10 mg Permethrin.

Hilfsstoffe: Aromastoffe, Farbstoff Gelborange S (E 110), Konservierungsmittel Methyl-und Propylparaben (E 216 und E 218), Propylenglycol, Isopropylalkohol sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

51159 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Loxazol? Welche Packungen sind erhältlich?

Loxazol ist in Apotheken und Drogerien ohne ärztliches Rezept erhältlich.

1 Plastikflasche enthält 59 ml Loxazol.

Zulassungsinhaberin

Interdelta SA, 1762 Givisiez/FR.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2018 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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