Alles über Sonnenschutz

Die Sonne lacht und lockt hinaus ins Freie. Egal, ob der Urlaub oder ein Wochenendausflug ansteht, ob der Garten oder die Arbeit ruft: Wer sich draussen aufhält, sollte an den richtigen Sonnenschutz denken.

Familie in der Sonne

Doch das ist gar nicht so einfach, denn eine kaum zu überblickende Vielzahl von Produkten verspricht den richtigen Schutz und zahlreiche Mythen ranken sich ausserdem um Sonne, Bräune und Sonnenbrand.

Hier erfahren Sie, wie Hauttyp und äussere Faktoren den Sonnenschutz beeinflussen, welche Produkte in welcher Situation geeignet sind und wie besonders die Haut von Kindern geschützt werden kann. Bevor es hinaus an die Sonne geht, empfiehlt sich auch ein Besuch bei einer Amavita-Apotheke: Das kundige Fachpersonal berät Sie gern zu Ihrem persönlichen Sonnenschutz.



Sonne und Kinder

Wenn sich Kinder im Halbschatten oder im klaren Sonnenlicht aufhalten, benötigen sie ein ganz besonders hohes Augenmerk: Zum einen ist Kinderhaut oft empfindlicher und entsprechend anfälliger für einen Sonnenbrand. Zum anderen wissen Kinder häufig nicht um die Gefahr, die ungeschützt von Sonnenlicht ausgehen kann. Umso mehr sind sie auf Fürsorge angewiesen. Die folgenden neun Tipps helfen Ihnen, Kinderhaut ideal zu schützen.


Kinder in der Sonne

Sonne und Kinder

  • 1. Im ersten Lebensjahr sollten Kinder grundsätzlich nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden, da ihre junge Haut noch zu empfindlich ist und eigene Schutzfunktionen erst entwickeln muss.
  • 2. Auf die richtige Sonnencreme kommt es an: Für Kinder ist eine Creme mit UVA- und UVB-Schutz optimal geeignet. Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens bei 30 liegen.
  • 3. Damit die Sonnencreme die Haut gut abdeckt, empfiehlt es sich, sie zwei Mal nacheinander aufzutragen.
  • 4. Nicht nur Arme und Beine, Nacken, Brust und Rücken sind einzucremen. Genauso geschützt werden wollen Lippen, Ohren, Nase und die Fussrücken.
  • 5. Die richtige Sonnenbrille für Kinder umschliesst das Auge auch von der Seite, sodass keine direkte Sonneneinstrahlung auf das Auge treffen kann, und verfügt über einen hundertprozentigen UV-Schutz. Hier lohnt sich eine fachmännische Beratung, denn die Tönung der Gläser ist kein verlässliches Anzeichen für den integrierten UV-Filter.
  • 6. Mit Kleidung kann die Kinderhaut geschützt werden. Nach Möglichkeit sollten Hosen und schulterbedeckende Kleidung getragen werden. Als Kopfbedeckung empfehlen sich Hüte mit schattenspendenden Krempen.
  • 7. Besonders im und am Wasser täuscht oft eine milde Brise über die dennoch vorliegende Sonneneinstrahlung hinweg. Hier ist es ratsam, Textilien mit integriertem UV-Schutz zu tragen.
  • 8. So sehr die Sonne auch locken mag: In regelmässigen Abständen ist es angebracht, sich in den Schatten zurückzuziehen. Dadurch wird nicht nur ein Sonnenbrand, sondern auch ein Sonnenstich vermieden.
  • 9. Mit Kindern sollte grundsätzlich ein Aufenthalt in der prallen Mittagssonne vermieden werden: Zwischen elf und 15 Uhr sind schattige Plätze für die Kleinen der ideale Aufenthaltsort.


Sonnenschutz und Hauttyp

Der richtige Sonnenschutz ist abhängig von dem jeweiligen Hauttyp. Traditionell wird in sechs verschiedene Hauttypen unterschieden: Sie treten in bestimmten Kombinationen zur Augen- und Haarfarbe auf und reagieren verschiedentlich intensiv auf Sonneneinstrahlung. Der Eigenschutz der Haut und ihre Fähigkeit zur Bräunung sind unterschiedlich stark ausgeprägt – entsprechend verschieden sollte der Sonnenschutz ausfallen.

Sie sind sich nicht sicher, welchen Hauttyp Sie haben? Mit dem Hauttyp-Test von Amavita finden Sie es heraus.


Hauttyp I: Keltischer Typ

  Merkmale

  • Hautfarbe: auffallend hell mit Sommersprossen
  • Augenfarbe: meist blau, selten grün oder hellgrau
  • Haarfarbe: hellblond oder rötlich
  • Bräunung: niemals
  • Eigenschutzzeit der Haut: 5–10 min.
  •   Hautschutz

  • Aufenthalt im Schatten: vor allem während der Mittagssonne
  • Sonnenschutz: Kopfbedeckung, entsprechende Kleidung mit UV-Schutz
  • Sonnenbrille: Exemplar mit 100%-igem UV-Schutz
  • Sonnencreme: mind. LSF 30

Hauttyp II: Nordischer Typ
(zweithäufigster Typ in Mitteleuropa)

  Merkmale

  • Hautfarbe: hell mit wenig Sommersprossen
  • Augenfarbe: blau, grau oder
    grün
  • Haarfarbe: blond
  • Eigenschutzzeit der Haut: 10–20 min.
  •   Hautschutz

  • Aufenthalt im Schatten: vor allem während der Mittagssonne
  • Sonnenschutz: Kopfbedeckung, entsprechende Kleidung mit UV-Schutz
  • Sonnenbrille: Exemplar mit 100%-igem UV-Schutz
  • Sonnencreme: mind. LSF 25

Hauttyp III: Mischtyp
(häufigster Typ in Mitteleuropa)

  Merkmale

  • Hautfarbe: mittel
  • Augenfarbe: grau oder braun
  • Haarfarbe: dunkelblond
  • Eigenschutzzeit der Haut: 20–30 min.
  •   Hautschutz

  • Aufenthalt im Schatten: vor allem während der Mittagssonne
  • Sonnenschutz: Kopfbedeckung, entsprechende Kleidung
  • Sonnenbrille: Exemplar mit 100%-igem UV-Schutz
  • Sonnencreme: mind. LSF 15

Hauttyp IV: Mediterraner Typ


  Merkmale

  • Hautfarbe: hellbraun
  • Augenfarbe: braun
  • Haarfarbe: dunkel
  • Eigenschutzzeit der Haut: > 30 min.
  •   Hautschutz

  • Sonnenschutz: Kopfbedeckung,
    entsprechende Kleidung
  • Sonnenbrille: Exemplar mit 100%-igem UV-Schutz
  • Sonnencreme: LSF 15

Hauttyp V: dunkler Hauttyp
(v. a. verbreitet in Nordafrika u. Vorderasien)

  Merkmale

  • Hautfarbe: dunkel
  • Augenfarbe: dunkel
  • Haarfarbe: schwarz
  • Eigenschutzzeit der Haut: > 60 min.
  •   Hautschutz

  • Sonnenschutz: Kopfbedeckung
  • Sonnenbrille: Exemplar mit 100%-igem UV-Schutz
  • Sonnencreme: LSF 8

Hauttyp VI: schwarzer Hauttyp
(v. a. verbreitet in Zentralafrika u. Australien)

  Merkmale

  • Hautfarbe: dunkel bis schwarz
  • Augenfarbe: schwarz
  • Haarfarbe: schwarz
  • Eigenschutzzeit der Haut: > 30 min.
  •   Hautschutz

  • Sonnenschutz: Kopfbedeckung, entsprechende Kleidung
  • Sonnenbrille: Exemplar mit 100%-igem UV-Schutz
  • Sonnencreme: LSF 15

Auch mit der auf den individuellen Hauttyp abgestimmten Sonnencreme sollte der Aufenthalt in direkter Sonneneinstrahlung nicht endlos ausgedehnt werden. Wie hoch die persönliche Sonnenschutzzeit ist, lässt sich ganz einfach anhand der folgenden Formel berechnen: Die Eigenschutzzeit der Haut (in Minuten) x den Lichtschutzfaktor der verwendeten Sonnencreme = die Zeit pro Tag, in der die Haut optimal geschützt ist. Doch egal, wie lang diese Zeitspanne auch ausfallen mag: Alle zwei Stunden sollte die Sonnencreme neu aufgetragen werden, damit die Haut weiterhin verlässlich geschützt ist.


Frau am Strand


Äussere Einflussfaktoren

Die Intensität der Sonneneinstrahlung ist abhängig von äusseren Einflussfaktoren, die je nach Aufenthaltsort sehr unterschiedlich sein können: In den Bergen beispielsweise nimmt die UV-Strahlung pro 1.000 Höhenmetern um zehn Prozent zu. Zugleich sind Menschen in den Bergen aufgrund der zurückgehenden Bewaldung häufig über längere Zeit einer starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Hier ist es wichtig, die Haut mit einer Sonnencreme ab einem Lichtschutzfaktor von 50 zu schützen. Auch das Bedecken der Haut durch entsprechende Kleidung für Körper und Kopf ist ratsam.


Auf eine Sonnenbrille sollte ebenfalls nicht verzichtet werden. In Schneegebieten empfiehlt sich sogar eine Gletscherbrille mit speziellem UV-Schutz, da der Schnee die ultraviolette Strahlung zu 90 Prozent reflektiert: Dadurch ist die Strahlungsintensität nahezu doppelt so hoch wie in schneefreien Regionen. Wer die Berge und besonders schneereiche Gebiete aufsucht, sollte nicht zuletzt auch Gesicht und Lippen mit einer geeigneten Sonnencreme und einem Lippenstift schützen. Auch bei Aufenthalten am Wasser ist Vorsicht geboten: Die Wasserfläche reflektiert die UV-Strahlung im Licht und verstärkt sie dadurch. Zugleich dringt ein Grossteil der UVA- und UVB-Strahlung bis zu 50 Zentimeter tief in das Wasser ein, sodass auch Schwimmer und Taucher einer höheren Belastung ausgesetzt sind. Aus diesem Grund sollte der Aufenthalt am und im Wasser zeitlich begrenzt werden und möglichst nicht während der lichtintensiven Mittagsstunden stattfinden. Den idealen Schutz im Wasser bietet UV-sichere Badekleidung, daneben empfiehlt sich die Verwendung einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 50.


Wen es in den Ferien gen Süden zieht, der sollte bedenken, dass die UV-Strahlung in diesen Regionen stärker ausfällt. Entsprechend sollten vor Ort geltende Empfehlungen zum Sonnenschutz konsequent umgesetzt werden. Hierzu gehören eine Sonnencreme mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor, die geeignete Kleidung und Kopfbedeckung sowie eine Sonnenbrille. Auch hier gilt: Die heissen Mittagsstunden werden besser an schattigen Orten verbracht. Doch nicht nur im Urlaub, auch daheim kommt es auf einen guten Sonnenschutz an: Beim Aufenthalt im Garten oder bei der Arbeit im Freien wird die Zeit, die unter direkter Sonneneinstrahlung verbracht wird, häufig unterschätzt. Auch die Intensität der Strahlung wird kaum richtig wahrgenommen, sowie einer ausfüllenden Tätigkeit nachgegangen wird. Was oft vergessen wird: Auch bei weniger sommerlichen Temperaturen und Bewölkung kann die UV-Strahlung mitunter recht hoch sein. Umso mehr gilt es, sich ausreichend abzusichern: Sonnencreme und Bekleidung schützen die Haut; im Garten sollte der Schutz des Nackens nicht vergessen werden, bei Arbeiten, die draussen ausgeführt werden, sind auch die Schultern und Beine zu schützen.


Wer im Freien arbeitet – sei es beruflich oder im heimischen Garten – sollte die Tätigkeiten nach Möglichkeit auf den Vormittag oder den späten Nachmittag verlegen und immer wieder Pausen im Schatten einlegen. Gleiches gilt für Autofahrten: Die Scheiben fungieren nur bedingt als Filter – und der im offenen Beifahrerfenster abgelehnte Unterarm wird oft stärker beschienen als gedacht.


Sonne




Mythen rund um den Sonnenschutz

Wenn es um den richtigen Sonnenschutz geht, sind schnell ein paar Volksweisheiten in aller Munde, die so nicht immer zutreffen. Hier finden Sie die häufigsten Mythen rund um den Sonnenschutz vorgestellt – und entlarvt.


„Der richtige Sonnenschutz ist eine Frage des Hauttyps.“ Falsch: Entscheidende Kriterien sind vielmehr die Intensität der UV-Strahlung, die geplante Aktivität und die Aufenthaltsdauer an der Sonne. Menschen desselben Hauttyps können somit – je nach Situation – zu ganz unterschiedlichen Sonnenschutzmassnahmen greifen.

„Wer gebräunte Haut hat, kann keinen Sonnenbrand bekommen.“ Auch diese Annahme ist falsch, denn die Pigmentierung der Haut steigert zwar ihre Fähigkeit, sich vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Doch auch der dunkelste Hauttyp bietet nur einen zeitlich begrenzten Schutz, bedeckende Kleidung und Sonnencreme müssen dennoch verwendet werden.

„Vorbräunen im Solarium beugt einen Sonnenbrand vor.“ Ganz im Gegenteil: Solariumbesuche schaden der Haut. Nur UV-Schutzfilter schützen vor der Sonne. Wer besonders empfindlich ist, kann mit Sonnenkapseln seine Haut auf den Aufenthalt an der Sonne vorbereiten.

„Eine gesunde Bräune ist wichtig.“ Nein, denn diese gibt es gar nicht. Die Bräunung ist ein Anzeichen dafür, dass sich die Haut durch die verstärkte Produktion von Melanin und der damit einhergehenden Veränderung des Teints vor einer übermässigen Sonneneinstrahlung zu schützen versucht.

„Im Schatten oder hinter Fenster- und Autoscheiben braucht es keinen Sonnenschutz.“ Wenn es nur so wäre! Tatsächlich wird die UV-Strahlung an diesen Orten zwar um die Hälfte minimiert, sie tritt allerdings immer noch auf. Also ist auch hier ein Schutz erforderlich.

„Sonnenschutzmittel müssen gut einmassiert werden, damit sie wirken.“ Bloss nicht! Kräftiges Einmassieren reduziert den wirksamen UV-Schutz enorm. Sonnencremes sollten stattdessen sanft aufgetragen werden – am besten aller zwei Stunden, damit der Schutz auch längerfristig gewährleistet ist.

„Sonnenbrand auf dem Kopf bekommen nur Glatzenträger.“ Stimmt nicht. Die Sonnenstrahlen dringen auch zwischen die Haare – und das nicht nur bei lichtem Bewuchs. Besonders am Wirbel oder am Scheitel kann schnell ein Sonnenbrand auftreten. Deshalb sollte hier zu nichtfettenden Sonnensprays oder einfach zum Hut gegriffen werden.

„Neurodermitiker sollten besser nicht in die Sonne.“ Kommt drauf an: In der direkten Sonneneinstrahlung können die meist lästigen Symptome der Erkrankung deutlich reduziert werden. Allerdings darf nicht auf den ausreichenden Schutz verzichtet werden. Dazu gehören vor allem dermatologische Sonnencremes ohne reizende Zusätze wie Parfum, Farb- und Konservierungsstoffe.





Anwendung von Sonnenschutz-Produkten


Sonnenschutz ist längst nicht nur eine Frage der Haut, sondern betrifft auch die Lippen, die Haare und die Augen. Gerade für die Haut gibt es zahlreiche Produkte, die verschiedene Vorzüge haben. Hier werden sie grundsätzlich vorgestellt:


Sonnenschutz für die Haut

Selbstbräuner regen chemisch die Produktionvon Melanin von, im Ergebnis bräunt sich die Haut. Doch damit ist kein UV-Schutz erreicht. Aus diesem Grund zählen Selbstbräuner nur bedingt zu den Sonnenschutzprodukten.

Sonnencreme weist für gewöhnlich einen hohen Fettgehalt auf, wodurch Wirkstoffe gut gebunden bleiben und langfristig einwirken können. Dementsprechend ist der Schutzfaktor von Sonnencreme besonders hoch.

Sonnenmilch schützt die Haut nicht nur, sondern enthält auch wertvolle Substanzen zur Hautpflege. Personen mit empfindlicher Haut sollten auf Sonnenmilch zurückgreifen, die Vitamin E enthält. Dieses wirkt als Antioxidans und verhindert so das Austrocknen der Haut.

Sonnengel enthält im Gegensatz zu Sonnencreme nur wenig Fett und eignet sich besonders gut für Personen mit Hautkrankheiten und für Sportler.

Sonnenspray fettet ebenfalls nicht, lässt sich entsprechend gut verteilen und kann zum Schutz der Kopfhaut verwendet werden – auch von Personen mit Haupthaar.

Gesichtsspray beugt zwar keinen Sonnenbrand vor, wirkt jedoch äusserst erfrischend und kühlend. Einige Produkte sind mit Wirkstoffen angereichert und unterstützen bei Sonnenbrand die Regenration der Haut.

After-Sun-Produkte finden Verwendung zur Erfrischung und Beruhigung der Haut. Sie enthalten viel Feuchtigkeit und häufig auch Wirkstoffe wie Bisabolol, Panthenol oder Jojobaöl. Diese tragen zur Behebung leichter Sonnenschäden bei.

Sonnenschutzprodukte für Kinder unter einem Lebensjahr gibt es nicht. Die zarte Haut der Kleinen kann nur durch Kleidung und ein Vermeiden direkter Sonneneinstrahlung effektiv geschützt werden.

Hybridprodukte bieten neben dem Sonnenschutz auch zusätzliche Vorteile. Möglich wird dies durch mehr Inhaltsstoffe – wodurch allerdings die Gefahr auftritt, dass einzelne Bestandteile Unverträglichkeiten hervorrufen oder sich die Komponenten gegenseitig kannibalisieren. Damit der Sonnenschutz nicht auf der Strecke bleibt, sollte auf diese Produkte verzichtet werden.

Sonnenschutz für die Lippen


Auch die Lippen können durch Sonneneinstrahlung geschädigt werden. Vorbeugend sollte ein Lippenstift oder eine Lippenpflege mit Lichtschutzfaktor aufgetragen werden. Aus hygienischen Gründen ist es ratsam, Pflegeprodukte, die per Stift oder Pinsel direkt auf die Lippen aufgetragen werden, nicht mit anderen Personen zu teilen.


Sonnenschutz für die Haare


Auch dichter Haarwuchs bietet keinen ausreichenden Schutz für die darunter liegende Haut – und auch die Haare selbst können durch zu viel Sonneneinstrahlung in Mitleidenschaft gezogen werden. Durch Sonnensprays, die sich leicht auf der Haut verteilen lassen, wird ein effektiver Sonnenschutz erzielt. Einige Sprays pflegen zugleich die Haare und bewahren sie vor dem Austrocknen.


Sonnenschutz für die Augen


Der optimale Sonnenschutz für die Augen wird durch die passende Sonnenbrille erreicht: Hierbei gibt nicht der Grad der Tönung, sondern das CE-Zeichen Auskunft über den integrierten UV-Schutz. Bei Sonnenbrillen sollte darauf geachtet werden, dass ihre Gläser gross genug sind, um auch den Einfall von Streulicht zu vermeiden.
Einige Kontaktlinsen verfügen zwar ebenfalls über einen UV-Schutz, doch können sie Sonnenbrillen nicht ersetzen, da sie den Lichteinfall in das Auge nicht regulieren.