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Brennen, Juckreiz oder Schmerzen – Intimbeschwerden können sich ganz unterschiedlich äussern. In vielen Fällen steckt eine Vulva- oder Scheideninfektion hinter den Vaginalbeschwerden. Aber auch die Wechseljahre verändern das Gefühl im Intimbereich. Eine stabile Vaginalflora und ausreichend feuchte Schleimhaut lassen sich durch passende Produkte unterstützen.
Intimbeschwerden sind sehr belastend. Die Probleme reichen von Juckreiz und Rötungen über Brennen und veränderten Ausfluss bis hin zu unangenehmer Scheidentrockenheit. Nahezu immer gehen diese Beschwerden mit einem Ungleichgewicht in der Vaginalflora einher, was Infektionen begünstigt.
Am häufigsten ist die Infektion mit einem Scheidenpilz. Sie äussert sich durch Juckreiz, Brennen und Schmerzen im Bereich der Vulva, kann aber als Scheideninfektion auch die Vagina betreffen. Zur Behandlung eignen sich Vaginalcremes und Vaginaltabletten, welche es auch im Kombipack zur Therapie für drei oder sechs Tage gibt.
Seltener, aber keinesfalls weniger unangenehm ist eine bakterielle Infektion – eine Vaginose. Sie äussert sich meist durch Schmerzen und einen oft fischig riechenden Ausfluss. Eine Vaginose sollte ärztlich abgeklärt werden.
In beiden Fällen ist es wichtig, die Vaginalflora zu unterstützen. Dafür eignen sich Produkte mit Milchsäurebakterien zum Einführen in die Scheide.
Während der Wechseljahre werden alle Schleimhäute trockener – so auch die Schleimhäute im Intimbereich. Eines der häufigsten Anzeichen für den Beginn der Menopause ist deshalb die Scheidentrockenheit. Vaginalgel, Schutzcremes und Intimlotionen können helfen, die empfindlichen Schleimhäute feucht zu halten und so besser zu schützen. Die speziellen Feuchtcremes sind auf den sauren pH-Bereich im Vaginalbereich abgestimmt und unterstützen so die Vaginalflora, statt sie zu belasten.
Die Symptome helfen dabei, die mögliche Ursache von Vaginalbeschwerden einzugrenzen und so das richtige Intimbeschwerden-Produkt zu wählen. Leichte, von Pilzen hervorgerufene Scheideninfektionen kann man meist gut selbst behandeln. Auch bei wiederholten Blasenentzündungen können eine Aufbautherapie für die Vaginalflora und spezielle Schutzcremes für die Schleimhäute hilfreich sein.
Sind Sie unsicher, um welche Art von Erkrankung es sich handelt oder wünschen Sie sich Hilfe und Beratung rund um die Wechseljahre und die Vaginalgesundheit? Das Amavita-Team steht Ihnen kompetent zur Seite.
Bei Schmerzen im Vaginalbereich könnte eine Infektion vorliegen. In den meisten Fällen wird sie von einem Scheidenpilz oder bestimmten Bakterien verursacht. Kommen Schmerzen beim Wasserlassen hinzu, so könnte auch eine Blasenentzündung dahinterstecken. Bei zum ersten Mal auftretenden Schmerzen am äusseren Intimbereich, beim Geschlechtsverkehr oder beim Wasserlassen ist ärztliche Hilfe empfehlenswert.
Zu Reizungen im Intimbereich können zum Beispiel eine Überanspruchung durch Reibung beim Geschlechtsverkehr oder beim Sport führen. Aber auch schlecht sitzende Unterwäsche oder Scheidentrockenheit haben oft Reizungen zur Folge. Treten zeitgleich keine weiteren Symptome wie Juckreiz oder starker Ausfluss auf, so ist eine Anwendung von Feuchtcremes oder Schutzsalben oft eine effektive Hilfe für die gereizten Schleimhäute.
Die häufigste Hautkrankheit im Intimbereich ist eher unbekannt: Lichen sclerosus. Die oft mit einem Scheidenpilz verwechselte, aber nicht ansteckende Entzündung betrifft den äusseren Genitalbereich und tritt verstärkt in der Menopause auf. Andere nicht infektiöse Hautkrankheiten im Intimbereich sind Ekzeme, wie sie zum Beispiel durch Neurodermitis entstehen, sowie Psoriasis – die Schuppenflechte.
Eine Vulvitis ist eine Entzündung der Vulva – des äusseren Intimbereichs mit den Schamlippen, Klitoris, Harnröhrenausgang und Scheideneingang. Bei einer Vulvitis sind die empfindliche Haut und die Übergänge zu den Schleimhäuten entzündet. Mögliche Ursachen sind Infektionen, allergische Reaktionen oder mechanische Reizungen. Die Entzündung geht meist mit Juckreiz, Brennen, Schmerzen oder Schwellungen einher.
Hautfalten sind häufig von Neurodermitis betroffen – so auch die Hautfalten im Intimbereich. Betroffene erkennen die Neurodermitis an den typischen Symptomen wie Juckreiz, Schuppenbildung und Rötungen. Für die Behandlung ausserhalb der Schleimhäute können die sonst auch genutzten Pflegemittel bei Neurodermitis eingesetzt werden.