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Schmerzt das Handgelenk aufgrund einer Überanstrengung, Verletzung oder Erkrankung, verschafft eine Handgelenkbandage Linderung. Sie stellt das Gelenk ruhig, entlastet es und beschleunigt das Abklingen von Entzündungen und Schwellungen. Häufige Gründe für die Anwendung (Indikation) einer Handgelenkbandage sind: Sehnenscheidenentzündungen, Verstauchungen und rheumatische Symptome. Neben soften Aktivbandagen werden verstärkte Orthesen eingesetzt. Ergänzend gibt es Handgelenkbandagen für den Sport, die Halt geben und vor Verletzungen schützen. Von renommierten Herstellern wie Bauerfeind, BORT oder SPORLASTIC gefertigt, erfüllt eine Handgelenkbandage aus der Apotheke höchste Qualitätsstandards.
Oft synonym verwendet, bezeichnen die Begriffe Handgelenkbandage und Orthese medizinische Hilfsmittel, die sich in ihren Ausführungen, Materialbeschaffenheiten und Ausstattungsdetails unterscheiden. Grundsätzlich fällt eine Handgelenkbandage elastisch aus, während eine Orthese starre Elemente wie eine Schiene enthält. In der Praxis gehen die beiden Varianten fliessend ineinander über. So kann eine Handgelenkbandage mit Daumeneinschluss aus einem weichen Funktionsmaterial bestehen oder mit verstärkenden Stäben ausgestattet sein. Eine Handgelenkbandage für das Gym kann dank strapazierfähigem Neopren wärmen oder dank spezieller komprimierender Gewebestrukturen die Blutzirkulation ankurbeln.
Wie bei einer Schulterbandage auch, hängt die Ausführung einer Handgelenkbandage im Detail von ihrem Einsatzbereich ab. Zu den am häufigsten verwendeten Modellen zählen:
Handgelenkbandagen wirken als entlastende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Massnahme effektiv. Sie kommen modellabhängig unterstützend, vorbeugend, korrigierend sowie postoperativ – eine Physiotherapie begleitend – zum Einsatz.
Bandagen und Orthesen für das Handgelenk finden nach Verletzungen und Operationen sowie bei einer Vielzahl an Beschwerden und Krankheitsbildern Verwendung. Klassische Indikationen für eine Handgelenkbandage oder -orthese umfassen unter anderem: Entzündungen wie eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis), degenerative Gelenkerkrankungen wie Arthrose, neurologische Erkrankungen wie Karpaltunnelsyndrom.
Die passenden Abmessungen einer Handgelenkbandage oder -orthese ergeben sich aus dem Umfang des Handgelenks. Dieser wird erst an der breitesten Stelle in Zentimetern gemessen, dann wird die entsprechende Grössenangabe aus der Tabelle des jeweiligen Herstellers ermittelt. Beim Kauf einer Handgelenkbandage in der Apotheke stehen Grössen von XS bis XXL oder mit Nummerierungen wie 1, 2, 3 zur Auswahl. Soll der Daumen eingeschlossen sein, wird ebenso gemessen und anschliessend die entsprechende Grösse aus der Tabelle „Handgelenkbandage mit Daumeneinschluss“ gesucht.
Eine Handgelenkbandage für das Gym vereint mehrere Vorteile und Einsatzbereiche. Sie wirkt zum einen durchblutungsfördernd und wärmend, zum anderen beugt sie Überlastungen und Verletzungen vor. Bandagen für das Krafttraining erweisen sich vor allem bei anstrengenden Überkopf- und Druckübungen als hilfreich. Sie unterstützen die Handgelenke vorbeugend, nach Verletzungen sowie bei bestehenden Beschwerden und chronischen Schmerzen. Beim Gewichtheben dienen sie der Stabilisierung, während sie die Kraftübertragung verbessern.
Die vergleichsweise flexiblere, weichere Aktivbandage ist für eine längere Tragedauer konzipiert, unterstützt im Alltag und kann Schmerzen sowie Schwellungen reduzieren. Bei einer Sportbandage aus atmungsaktivem Funktionsmaterial stehen die Unterstützung und der Schutz bei sportlichen Aktivitäten im Fokus.
Handgelenkbandagen für den Sport werden auf die Anforderungen der jeweiligen Sportart abgestimmt. Steht bei einer Handgelenkbandage für das Gym der Tragekomfort im Vordergrund, sind atmungsaktive Funktionsmaterialien die erste Wahl. Sind haltgebende und wärmende Eigenschaften erwünscht, bietet Neopren die ideale Kombination aus Unterstützung und Wärmeleistung. Komprimierende (Druck ausübende) Gewebe werden verarbeitet, wenn eine rasche Regeneration im Fokus steht. Für die letztgenannte Variante steht beispielhaft die komprimierende, anatomisch formgestrickte BORT Handgelenkbandage mit Daumeneinschluss aus Kunststoff.
Im Durchschnitt wird eine medizinisch verschriebene Handgelenkbandage für eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) für einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen getragen. Nach Verletzungen und Operationen wird ebenfalls fachärztlich über die erforderliche Tragedauer entschieden. Bei chronischen Erkrankungen und Entzündungen kann das dauerhafte Anlegen erforderlich sein. Die meisten Produkte werden tagsüber getragen und nachts abgelegt. Eine Ausnahme stellen zum Beispiel spezielle Orthesen für das Karpaltunnelsyndrom dar, das durch einen eingeklemmten Nerv verursacht wird. Diese reduzieren – etwa wie die SPORLASTIC Handgelenkbandage MANU-Hit® CARPAL – nachts die Schmerzen, indem sie das Handgelenk ruhig stellen. Tagsüber bietet eine flexible Aktivbandage die optimale Ergänzung. Nur bei sportlichen Aktivitäten werden beispielsweise Handgelenkbandagen von Bauerfeind Sports getragen.