Medikamente & Behandlung
Beauty & Körperpflege
Ernährung & Gesundheit
Baby & Eltern
Sanitätsartikel & Krankenpflege
Haushalt & Reinigung
Marken
Aktionen
Filter
35 Artikel
Sortierung:
Die Intimzone der Frau ist zu grossen Teilen von einer Schleimhaut bedeckt. Um sie feucht zu halten und zum Schutz der empfindlichen Oberfläche produziert der Körper ein Scheidensekret. In diesem Sekret lassen sich bestimmte Milchsäurebakterien nieder und bilden gemeinsam mit anderen nützlichen Bakterien die sogenannte Scheidenflora. Sie helfen dem Immunsystem dabei, die Besiedelung durch gefährliche Keime wie Bakterien oder Pilze zu verhindern.
Die Schleimhäute der weiblichen Intimzone können empfindlich auf innerliche Veränderungen und äussere Reize reagieren. In einigen Fällen führen diese Belastungen zu einer trockenen Scheide. Sie äussert sich zum Beispiel durch:
Zu Veränderungen im Scheidenmilieu und auch zur Scheidentrockenheit kann es aus verschiedensten Gründen kommen. Dazu gehören:
Viele Vaginal-Gele und ähnliche Produkte sind nicht nur gegen Scheidentrockenheit nutzbar, sondern auch als begleitende Behandlung nach Infektionen mit Scheidenpilzen oder Bakterien.
In der Intimpflege kommen viele unterschiedliche Produkte zum Einsatz. Wichtig ist, nur zu geeigneten Vaginal-Gelen zu greifen, die für eine Anwendung an den empfindlichen Schleimhäuten gedacht sind. Dazu gehören zum Beispiel:
Besonders häufig sind Frauen in den Wechseljahren von Problemen mit den Schleimhäuten der Intimzone und Scheidentrockenheit betroffen. Der Grund liegt im sinkenden Östrogenspiegel, welcher sich negativ auf die Produktion des Scheidensekrets auswirkt. Der Mangel an Sekret führt aber nicht nur zu einem unangenehmen Gefühl der Scheidentrockenheit, sondern erhöht ausserdem das Risiko für Infektionen. Frauen, die bei vaginaler Trockenheit Gele oder Cremen mit geeigneter Zusammensetzung nutzen, reduzieren das Infektionsrisiko für Scheide und Blase.
Scheiden-Infektionen führen zu einer Störung in der Zusammensetzung der Vaginalflora, was häufig einen veränderten pH-Wert nach sich zieht. Während und nach der Behandlung einer Infektion mit Bakterien oder einem Scheidenpilz ist es empfehlenswert, die Intimzone gezielt mit Vaginal-Gelen zu pflegen und die Scheidenflora wieder aufzubauen. Ihr Amavita-Team berät Sie gerne umfassend zu Auswahl und Anwendung von Intimpflege-Produkten.
Milchsäurebakterien sind ein natürlicher Bestandteil der weiblichen Scheidenflora. Der Name ist Programm: Sie produzieren Milchsäure. Die milde Säure ist ein wesentlicher Bestandteil des wirksamen Schutzes des Scheidensekrets gegen unerwünschte Keime. Dank der Milchsäure stellt sich in der Vagina ein pH-Wert von etwa 4 ein – ein pH-Wert, bei welchem sich schädliche Bakterien und Pilze nicht wohlfühlen. Milchsäure im Vaginalgel ersetzt diese natürliche Säure und fördert durch eine Senkung des pH-Werts den Aufbau der Vaginalflora.
Welche Auswirkung ein Vaginal-Gel genau hat, kommt auf die Zusammensetzung an. Spezielle Intimgele mit Milchsäure tragen zu einer Regulation des pH-Wertes bei und helfen so bei der Stabilisierung der Scheidenflora. Ein einfaches Feuchtigkeitsgel für die Scheide unterstützt dagegen nur die Funktion der Schleimhaut, ohne Einfluss auf die Vaginalflora zu nehmen.
Auch hier gilt: Das kommt auf Produkt und Einsatzzweck an. Vaginalzäpfchen zum Wiederaufbau der Vaginalflora wendet man am besten am Abend im Bett liegend an, um eine optimale Wirksamkeit zu erhalten. Ein Gel gegen Scheidentrockenheit oder eine Schutzcreme kann direkt vor einer erwarteten Belastung wie Sport oder Geschlechtsverkehr angewandt werden.
Bei vielen Produkten besteht keine zeitliche Befristung bei der Anwendung. Üblicherweise werden Vaginalzäpfchen zum Wiederaufbau des Scheidenmilieus als Kur verabreicht, während ein Waschschaum oder pflegendes Feuchtigkeitsgel für die Scheide über Monate hinweg zum Einsatz kommen kann.
Bei der richtigen Anwendung und Auswahl geeigneter Produkte sind Nebenwirkungen bei der Nutzung von Vaginalgelen und anderen Produkten zur Intimpflege sehr selten. In gelegentlichen Fällen kann es zu Reizungen der Schleimhäute kommen. Auch ein unangenehmes Brennen oder ein veränderter Ausfluss können auf eine unerwünschte Reaktion hinweisen. In diesem Fall ist es ratsam, den Einsatz der Produkte zu unterbrechen und wenn nötig ärztliche Hilfe aufzusuchen.