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Kompressionsstrümpfe

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MICRO A-G KKL2
Venotrain MICRO A-G KKL2
1 Paar, S, plus/short offene Fussspitze caramel Haftband Spitze
119.—

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Damit unser Herz das Blut nicht ganz allein durch den Körper pumpen muss, erhält es Unterstützung von der Venenpumpe in den Beinen. Sind beide zusammen nicht stark genug, so entwickeln sich Venenleiden wie Krampfadern oder Venenthrombosen. Kompressionsstrümpfe sind ein wichtiges Hilfsmittel zur Unterstützung der Venenpumpe bei Menschen, die aufgrund verschiedener Umstände unter Venenproblemen leiden.

Kompressionsstrümpfe – medizinischer Hintergrund

Unser Herz-Kreislauf-System besteht im Wesentlichen aus dem Herzen – der Pumpe – und den Blutgefässen. Dabei sind im grossen Körperkreislauf die Arterien die Blutgefässe, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen überall hin in den Körper transportieren. Die Venen bringen sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Unterstützt wird das Herz beim Rücktransport von der Venenpumpe und den Venenklappen, denn gerade wenn wir stehen, muss das Blut gegen die Schwerkraft nach oben gelangen.

Unter bestimmten Umständen ist diese Funktion eingeschränkt. Solche Umstände sind:

  • Langes Stehen oder Sitzen, zum Beispiel im Beruf oder im Flugzeug
  • Schwangerschaft
  • Bettruhe
  • Mobilitätseinschränkunge, etwa durch einen Beinbruch

Dazu kommt eine natürliche, mit dem Alter zunehmende Venenschwäche. Dabei weiten sich die Blutgefässe und werden weicher. Flüssigkeit dringt ins umliegende Gewebe vor. Zugleich können sich in den nicht mehr richtig durchbluteten Venen Blutgerinnsel bilden. Lösen Sie sich, können Sie als Venenthrombose zu einem Venenverschluss an anderer Stelle führen.

Kompressionsstrümpfe: Hilfsmittel bei Venenschwäche

Kompressionsstrümpfe übernehmen einen Teil der Aufgaben der Venenpumpe. Sie bieten einen Gegendruck von aussen, so dass es dem Körper leichter fällt, genügend Druck in den Venen aufzubauen. Wer Kompressionsstrümpfe beim Laufen trägt, verstärkt den Effekt. Zugleich verhindert der Druck den Austritt von Flüssigkeit ins Gewebe und damit schwere Beine. Deshalb sind Kompressionsstrümpfe für Schwangere oft eine grosse Hilfe.

Menschen, die aufgrund anderer Erkrankungen Bettruhe halten müssen oder sich nicht ausreichend bewegen können, haben ein höheres Thrombose-Risiko. Um dieses zu senken, sollten Kompressionsstrümpfe bei Thrombose-Gefahr getragen werden. Betroffene erhalten oft zusätzlich Medikamente für die Blutgerinnung, um eine Thrombosebildung zu vermeiden.

Kompressionsstrümpfe: oberschenkel- oder kniehoch?

Um eine vollständige Wirkung zu erreichen, sollten Kompressionsstrümpfe am Oberschenkel sitzen. Varianten, die nur bis unter das Knie reichen, sind bei starken Venenleiden nicht ausreichend, wohl aber geeignet, um als Kompressionsstrümpfe beim Sport oder beim Reisen für Entlastung zu sorgen. Auch die Kompressionsstrümpfe bei Schwangerschaft im Sommer sind in der knielangen Variante oft die beste Wahl, damit die Trägerin nicht überhitzt.

Haben Sie Fragen rund um Kompressionsstrümpfe, die Auswahl oder Anwendung? Das kompetente Amavita-Team ist gerne für Sie da!

Häufig gestellte Fragen

Sind Kompressionsstrümpfe ohne Fuss sinnvoll?

Kompressionsstrümpfe sind mit oder ohne Fussteil erhältlich. Die Kompressionsstrümpfe ohne Fuss sind leichter anzuziehen und tragen sich besser. Viele Anwender empfinden sie als bequemer. Dieser erhöhte Komfort geht aber mit einem Nachteil einher: Die Wirkung ist schwächer und es besteht die Gefahr von Schwellungen am Fuss. Bei einem medizinischen Einsatz von Kompressionsstrümpfen raten Venenexperten deshalb von dieser Anwendung häufig ab.

Kompressionsstrümpfe am Oberschenkel: Wie hoch ziehen?

Neben Kniestrümpfen und Strumpfhosen gehören die halblangen Kompressionsstrümpfe am Oberschenkel zu den beliebtesten Modellen. Wichtig ist, dass die sogenannten Schenkelstrümpfe ausreichend nach oben gezogen werden, nämlich bis etwa zwei Zentimeter unter der Po-Falte. Achten Sie beim Kauf auf eine passende Länge, denn wenn die Kompressionsstrümpfe zu kurz sind, werden sie rutschen.

Kompressionsstrümpfe beim Flug: Wann anziehen?

Beim Reisen im Flugzeug steigt die Thrombose-Gefahr zum einen wegen der langen Zeit im Sitzen und zum anderen wegen der Höhe. Kompressionsstrümpfe können das Risiko senken und Ihre Beine entlasten. Schwellungen werden vermieden. Ziehen Sie die Strümpfe am besten schon am Morgen des Flugtages an, wenn Ihre Beine noch schlank sind. Durch längeres Stehen am Schalter oder Sitzen im Wartebereich könnten Ihre Beine bereits anschwellen, was das Anziehen stark erschwert.

Kostenübernahme für Kompressionsstrümpfe: Krankenkasse oder Selbstzahler?

Für Patienten und Patientinnen, bei welchen Kompressionsstrümpfe medizinisch notwendig sind, übernimmt die Krankenkasse in der Schweiz die Kosten für zwei Paar pro Jahr. Es ist ratsam, die Voraussetzungen für die Kostenübernahme vor dem Kauf abzusprechen, denn je nach Kasse bestehen unterschiedliche Anforderungen bei der Auswahl. Wer darüber hinaus Kompressionsstrümpfe benötigt oder sie prophylaktisch erwerben möchte, muss die Kosten selbst tragen.

Haben Kompressionsstrümpfe Nebenwirkungen?

Gut sitzende und passende Kompressionsstrümpfe haben so gut wie keine Nebenwirkungen. Hin und wieder leiden Anwender unter einem unangenehmen Juckreiz, welcher auf eine trockene Haut unter den Strümpfen zurückzuführen ist. Regelmässiges Eincremen – am besten am Abend – verschafft Linderung. Sehr selten kann es auch zu Druckstellen kommen, wenn die Kompressionsstrümpfe nicht perfekt passen. Ausserdem empfinden manche das Tragen im Sommer wegen des Schwitzens als unbequem.

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