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Fingerlinge sind oft unterschätzte, aber sehr praktische Helfer im Alltag. Sie erlauben es, einzelne Finger gezielt zu schützen. Die Anwendung ist vielfältig und reicht von medizinischen Untersuchungen über Massnahmen in der Pflege bis hin zu kosmetischen Behandlungen oder sogar zum Schutz von Verletzungen beim Kochen oder Putzen.
Fingerlinge werden auch als Fingerhandschuhe, Fingerkondom oder Fingerschutz bezeichnet. Sie bedecken nur einen einzelnen Finger und nicht – wie ein Handschuh – die gesamte Hand. Je nach Art und Material können sie dabei relativ locker sitzen, den Finger hauteng umschliessen oder sogar dank eines festeren Materials guten Schutz bieten.
Zum Einsatz kommen Fingerlinge in ganz unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise
Wie bei Untersuchungshandschuhen schützt die Anwendung von Fingerlingen sowohl die Haut an den Händen als auch die behandelte Stelle vor Substanzen oder Keimbelastung. Anders als bei Untersuchungs- oder Einweghandschuhen bleiben die anderen, nicht gebrauchten Finger aber frei, was die Haut schont.
Die richtige Fingerlinge-Anwendung hängt von Produkt und Anwendungsgebiet ab. Wer feste Gummi-Fingerlinge zum Schutz eines verletzten Fingers nutzen möchte, sollte die Wunde gut abkleben, zum Beispiel mit einem gepolsterten Pflaster oder einem dünnen Verband. Darüber stülpen Sie den Finger- oder Däumling.
Untersuchungsfingerlinge sind aus dünnerem Material und werden über den Finger gerollt. Kurze, gepflegte Fingernägel stellen sicher, dass es nicht zu einem Riss oder Loch an der Fingerspitze kommen kann.
Es gibt Fingerlinge und Däumlinge. Sie unterscheiden sich natürlich in der Länge und Dicke. Achten Sie, wenn Sie Däumlinge oder Fingerlinge kaufen möchten, darauf, das passende Produkt auszuwählen. Weitere Unterschiede bestehen bei der Grösse und beim Material. Häufig wird für Fingerlinge Latex verwendet. Es hat ein höheres Allergiepotential als zum Beispiel Nitril oder ein anderer Kunststoff. Bedenken Sie dabei, dass sowohl die anwendende Person als auch Patient oder Patientin damit in Kontakt kommen. Haben Sie Fragen rund um Fingerlinge? Apotheken-Beratung erhalten Sie bei Amavita!
Das Tragen von Untersuchungs- und Einmalhandschuhen ist belastend für die Haut an den Händen. Wer zum Beispiel zum Schutz einer Verletzung an einem Finger Handschuhe tragen würde, ist mit einem feste Gummi-Fingerling besser beraten. Auch für bestimmten Untersuchungen, die mit dem Zeigefinger durchgeführt werden oder zum Auftragen einer Salbe auf die Haut sind Fingerlinge als reduzierter Handschutz eine sehr gute Wahl.
Gerade in der Pflege sollten Fingerlinge immer bereitstehen. Typische Einsatzgebiete sind das Einführen von Zäpfchen bei Pflegebedürftigen oder das Auftragen von Salben auf erkrankte Hautareale. Die Fingerlinge bieten Schutz für beide Personen, denn sie stellen eine einfache, aber effektive Barriere zwischen den Hautoberflächen dar. Beim Waschen kann ein Fingerling einzelne Fingerglieder der pflegenden Person schützen, wenn diese zum Beispiel eine Verletzung hat.
Das klassische Material für Fingerlinge und Däumlinge war und ist Latex, mit oder ohne Puder. Da es allerdings immer mehr Menschen mit einer Latex-Allergie und immer bessere Kunststoffalternativen gibt, finden Sie heute diese Produkte auch aus Materialien wie Nitril, Vinyl oder Silikon. Sie sind besonders weich und anschmiegsam. Umso dicker das Material, um besser ist die Schutzleistung bei längerem Tragen und umso geringer fällt das Risiko aus, dass sie unerwünscht reissen.
Die allermeisten Fingerlinge und Däumlinge sind nicht zur Wiederverwendung vorgesehen und werden direkt nach dem Abnehmen entsorgt. Es gibt allerdings Schutz-Fingerhandschuhe aus dickerem Material, welche wiederholt getragen werden können. Reinigen Sie diese mit Wasser und Seife gründlich. Wenn nötig, können sie desinfiziert werden. Für die Lagerung eignet sich ein trockener, kühler Ort. Achten Sie darauf, dass die gewaschenen Däum- oder Fingerlinge komplett austrocknen, ehe sie eingelagert werden.
In der medizinischen Anwendung oder Pflege eingesetzte Fingerlinge gelten als Hygienemüll und müssen entsprechend sicher entsorgt werden. Sie gehören in den Restmüll, welcher in den meisten Fällen der Verbrennung zugeführt wird. Gleiches gilt für Schutz-Fingerlinge, die zum Beispiel beim Kochen oder Putzen genutzt wurden.