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Die Spagyrik gehört zu den alternativen Heilmethoden. Sie zeichnet sich durch eine einfache Anwendung aus und ist für die Selbstmedikation verschiedener leichter Erkrankungen geeignet. Sie basiert auf pflanzlichen Inhaltsstoffen, welche auf eine festgelegte Art und Weise verarbeitet werden, um eine den Vorschriften entsprechende Spagyrik-Mischung zu erhalten.
Hinter dem Begriff Spagyrik stehen die griechischen Worte für „Trennen“ und „Zusammenführen“. Sie beschreiben in Kurzform den aufwendigen Prozess der Herstellung in der Spagyrik: Energetische Mischungen entstehen, wenn Heilpflanzen nach einem festgelegten Verarbeitungsschema in spagyrische Essenzen überführt werden.
Zurückzuführen ist die Spagyrik auf den weltberühmten Arzt Paracelsus, welcher im Mittelalter gelebt und praktiziert hat. Er bezeichnete die Spagyrik als angewandte Alchemie – die Wissenschaft der Arzneimittel. Etwa 200 Jahre später entwickelte der Mediziner und Homöopath Carl Zimpel seine Ansätze weiter und begründete so die Spagyrik, wie wir sie heute kennen. Sie ist als Teilbereich der Komplementärmedizin eine wertvolle Ergänzung zur Natur- und Pflanzenheilkunde.
Heute unterscheidet man zwischen Einzelmitteln, welche nur auf einer Heilpflanze basieren, und Komplexmitteln – Spagyrik-Mischungen, welche auf eine ganz bestimmte Anwendung hin ausgelegt und angefertigt werden. Ein Beispiel dafür ist das Spagyrik-Resistenz-Spray, welches das Immunsystem unterstützen und beispielsweise bei einer Erkältung eine schnellere Genesung fördern soll.
Nicht alle, aber viele Spagyrik-Mischungen kommen als Spray zum Einsatz. Das erlaubt eine gezielte Spagyrik-Dosierung und Anwendung. Die Spagyrik-Mischung wird direkt auf die Schleimhäute des Mundes gesprüht, aber nicht gleich heruntergeschluckt. Wichtig ist, der Essenz Zeit zur Entfaltung und Wirkung zu geben, indem sie im Mund behalten wird. Deswegen sollten zwischen einer Anwendung und Tätigkeiten wie Essen oder Zähneputzen mindestens 30 Minuten liegen.
Andere beliebte Anwendungsformen, welche ebenso im Mund zergehen sollten, sind Tropfen und Globuli. Wer möchte, kann diese zur Verstärkung der Wirkung in einem Glas reinem, stillem Mineralwasser auflösen und langsam in kleinen Schlucken trinken. Eine äusserliche Anwendung ist ebenfalls möglich, sollte aber nicht auf offenen Wunden erfolgen.
Spagyrik-Mischungen sind wie Homöopathika und Bachblütentropfen rezeptfrei erhältlich. Typische Einsatzgebiete sind die Stärkung des Immunsystems zum Beispiel bei Erkältungen sowie Beschwerden wie Stress, Schlafstörungen oder Verdauungsprobleme. Auch bei einigen chronischen Erkrankungen kann man Spagyrik-Mischungen nutzen.
Bei der Auswahl finden Sie Beratung in einer naturheilkundlich arbeitenden Arztpraxis, in einer Naturheilpraxis oder beim kompetenten Amavita-Beratungsteam. Natürlich können Sie bei Amavita Spagyrik-Mischungen bestellen oder vorbestellen und abholen!
Die Herstellung von spagyrischen Essenzen ist sehr komplex und umfasst zahlreiche Teilschritte, die grösstenteils per Hand durchgeführt werden. Ausgesuchte Heilpflanzen werden dabei gereinigt, zerkleinert und mithilfe spezieller Hefen vergoren. Die entstehende Alkohol-Mischung wird anschliessend über Destillation aufgetrennt. Die ausgepressten Heilpflanzen gelangen nach dem Verbrennen als wässrige Lösung der Asche wieder in die Essenz. Es gibt sehr strenge Vorschriften, welche die Herstellung genau regeln.
Eine Spagyrik-Mischung – meist zu erkennen an einem „Comp“ oder „compositum“ im Namen – besteht aus mehreren Essenzen. Sie unterstützen sich gegenseitig und verstärken dadurch ihre Wirkung im Vergleich zu den Einzelformulierungen. Dazu bieten Spagyrik-Mischungen in der Selbstmedikation einfach anwendbare, vorformulierte Behandlungsoptionen, die auch ohne umfassendes Hintergrundwissen zum Einsatz kommen können.
Das Spagyrik-Spray ist eine besondere Anwendungsform, wie man sie sonst in der Naturheilkunde selten findet. Die spagyrischen Essenzen können damit direkt auf die Mundschleimhaut aufgesprüht werden. Das hat den Vorteil, dass die Inhaltsstoffe besonders schnell in den Körper gelangen und so ihre Wirkung intensiv entfalten können.
Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, denn es kommt auf die Umstände an. Bei einer akuten Erkrankung wie Halsschmerzen tritt die Wirkung meist innerhalb weniger Stunden ein. Die Beschwerden vergehen, weil das Immunsystem aktiviert wird. Wird eine langwierige oder chronische Erkrankung behandelt, so kann es einige Monate dauern, bis die Wirkung voll einsetzt. Ähnlich wie in der Homöopathie müssen Anwender bei chronischen Krankheiten viel Geduld mitbringen.
Spagyrik und Homöopathie scheinen sich wegen der ähnlichen Formulierungen in Globuli und Tropfen sowie wegen der Herstellung von Tinkturen und Essenzen stark zu ähneln. Blickt man jedoch tiefer in die Herstellungsprozesse und die Art der Anwendung und Auswahl der Essenzen, so zeigen sich deutlich Unterschiede. Die Spagyrik arbeitet mit anderen Herstellungsprozessen und ohne umfassende Potenzierung.