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Ceres steht seit rund 40 Jahren für Schweizer Qualität in der Phytotherapie und hat sich vom Forschungsprojekt zu einem führenden Hersteller für Urtinkturen entwickelt. Im Zentrum steht nicht die Wirkstoffmenge, sondern die Lebendigkeit der Pflanze. Mit patentiertem Verfahren macht Ceres das volle Potenzial von Heilpflanzen zugänglich – von Urtinkturen bis Dilutionen.
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Anfang der 1980er-Jahre stellte sich der Schweizer Biochemiker Dr. Roger Kalbermatten eine ungewöhnliche Frage: Bedeutet mehr pflanzlicher Wirkstoff tatsächlich mehr Wirkung? Seine Forschung stellte ein zentrales Dogma der Phytotherapie infrage und zeigte, dass der Wirkungsgrad einer Pflanze entscheidender ist als ihre Menge. Aus dieser Erkenntnis entstand Ceres, ein Unternehmen mit einem optimierten, patentierten Verfahren, das die Lebenskraft von Heilpflanzen bewahrt. So wurde aus einer Beobachtung ein Weg – und aus dem Weg eine Manufaktur für Ceres Heilmittel, die bis heute für lebendige, wesensgerechte Präparate steht.
Das Wesen einer Pflanze zeigt sich in ihrer Signatur, die sich unter anderem im Geruch und Geschmack einer Zubereitung ausdrückt. Keine andere Darreichungsform bewahrt dieses Wesen so unmittelbar wie eine hochwertige Urtinktur, während es bei Dilutionen oder Extrakten weitgehend zurücktritt. Wer mit einer Ceres Urtinktur nicht nur körperliche, sondern auch seelische Aspekte einbeziehen möchte, findet hier eine Zubereitungsform, die auf dieser feinstofflichen Ebene ansetzt. Diese Verbindung von Psyche und Pflanze ist einer der Gründe, warum eine Ceres Urtinktur Psyche-nah wirken kann, ohne dabei ihre stoffliche Grundlage zu verlieren.
Rund 10 Tonnen Frischpflanzen verarbeitet Ceres jährlich in Kesswil und Nax – zwei Drittel aus Bio- oder Demeter-Anbau, ein Drittel aus kontrollierter Wildsammlung. Alle Pflanzen werden von Hand geerntet, selektiv und morgens vor der Mittagshitze, aus drei Überzeugungen heraus:
Als Mitglied von PhytoValley Switzerland versteht sich Ceres als Teil eines lebendigen, wissenschaftlich vernetzten Systems – Nachhaltigkeit als Entscheidung, nicht als Zertifikat.
Als der Standort Kesswil an seine Kapazitätsgrenzen stiess, entschied sich Ceres bewusst gegen eine grossflächige Erweiterung. Stattdessen entstand 2012 mit Nax im Wallis ein zweiter Produktionsstandort, der sich an natürlichen Strukturen statt an reinem Wachstumsdenken orientiert. Die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen – heisse, trockene Sommer und kalte Winter in Nax gegenüber dem gemässigteren Klima in Kesswil – erweitern das Spektrum der Pflanzen, die für Ceres Tropfen und Urtinkturen zur Verfügung stehen. So ergänzen sich beide Standorte, anstatt einander zu ersetzen, was der Vielfalt und Qualität der verarbeiteten Frischpflanzen zugutekommt.
Das flüssige Sortiment von Ceres unterteilt sich in drei galenische Linien, die alle auf dem patentierten, hitzefreien Mörserverfahren basieren. Je nach gewünschter Wirkungsebene – stofflich, synergistisch oder energetisch – lässt sich so eine passende Zubereitung finden.
Ceres Urtinkturen sind reine, unverdünnte Frischpflanzenauszüge und bilden die Basis des Sortiments. Dank der schonenden Verarbeitung genügen meist wenige Ceres Tropfen täglich, um das volle Pflanzenspektrum zu nutzen. Für den Bereich Nervensystem und Psyche stehen etwa Ceres Passiflora, Ceres Hypericum oder Avena sativa zur Verfügung, die bei innerer Unruhe oder Erschöpfung unterstützend wirken können. Im Bereich Verdauung und Stoffwechsel ist Ceres Mariendistel gefragt, die zusammen mit Taraxacum die Leberfunktion unterstützen und so als Ceres Tropfen Entgiftung eine sanfte Unterstützung des Stoffwechsels bieten kann.
Auch im Bereich Atemwege und Abwehr zeigt sich die Bandbreite des Sortiments: Echinacea purpurea, Thymus vulgaris und Hedera helix zählen zu den bekanntesten Ceres Urtinkturen in diesem Bereich. Sie können das Immunsystem unterstützen und sind darauf ausgerichtet, bei Reizungen der Atemwege eine ergänzende Rolle zu spielen. Damit deckt allein die Produktlinie der Urtinkturen ein breites Spektrum ab – von der Psyche über den Stoffwechsel bis zu den Atemwegen.
Die Ceres Komplexmittel, erkennbar am Zusatz «comp.», kombinieren mehrere hauseigene Urtinkturen oder homöopathische Potenzen zu einer zielgerichteten Rezeptur. Im Vordergrund steht der Synergieeffekt, bei dem sich einzelne Pflanzenkomponenten gegenseitig ergänzen. Dazu zählen etwa krampflösende Erkältungs-Komplexe, beruhigende Magen-Darm-Präparate oder Mischungen wie Alchemilla Ceres, die zur Rhythmisierung des weiblichen Hormonsystems beitragen können. So entstehen Kombinationen, die auf akute Beschwerden und funktionelle Störungen abgestimmt sind.
Die Dilutionen von Ceres sind homöopathisch verdünnte und verschüttelte Zubereitungen in Potenzen von D2 bis D30. Sie setzen einen energetischen, feinstofflichen Impuls oder machen stark wirksame Pflanzen, die im Rohzustand toxisch wären, sicher nutzbar. Tiefe Potenzen dienen der gezielten Organregulation, während hohe Potenzen wie D30 bei akuten Zuständen eingesetzt werden. Zu den bekanntesten Vertretern zählen klassische Akutmittel sowie Potenzakkorde, die verschiedene Kraftstufen einer Pflanze vereinen.
Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage oder die Angaben auf der Packung.
Ceres ist die römische Göttin des Pflanzenwachstums, in der griechischen Mythologie als Demeter bekannt. Der Name spiegelt die tiefe Verbindung zu den Kräften wider, die im Wachstum der Pflanzen wirken.
Homöopathische Arzneimittel werden über ihre Herstellung nach dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB) definiert, nicht über den Wirkstoffgehalt. Ceres-Urtinkturen gelten daher arzneimittelrechtlich als homöopathisch, auch wenn sie unverdünnt sind.
Es können bis zu drei verschiedene Ceres-Präparate am selben Tag eingenommen werden, sofern diese nicht direkt miteinander vermischt, sondern separat mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 15 Minuten angewendet werden. Diese getrennte Einnahme vor den Mahlzeiten in etwas Wasser stellt sicher, dass die Mundschleimhaut frei von anderen Aromen ist und sich das Wesen der jeweiligen Pflanze voll entfalten kann.
Leichte Erstverschlimmerungen sind möglich, sollten jedoch spätestens nach drei Tagen abklingen. Halten Sie sich an die Dosierungsempfehlung Ihrer Fachperson – eine erste Besserung ist meist nach etwa zwei Wochen spürbar.
Wer die Wirkkraft lebendiger Heilpflanzen für sich entdecken möchte, findet das Ceres-Sortiment bequem bei Amavita – von Urtinkturen über Komplexmittel bis zu Dilutionen. Eine persönliche Beratung in der Apotheke hilft dabei, das passende Präparat für die individuellen Bedürfnisse zu finden.