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Mumps ist eine Viruserkrankung, die vor allem die Speicheldrüsen befällt und typischerweise zu einer schmerzhaften Schwellung im Bereich der Wangen und des Kiefers führt. Die Erkrankung tritt häufig im Kindesalter auf, kann jedoch Menschen jeden Alters betreffen.
Editorin
Mumps wird durch das Mumps-Virus verursacht und zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten. Typisch ist eine schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, die meist zunächst einseitig beginnt und später beide Seiten betreffen kann. In den meisten Fällen heilt die Erkrankung ohne bleibende Folgen aus. Insbesondere bei Jugendlichen und Erwachsenen können jedoch Komplikationen wie Hirnhaut-, Hoden- oder Eierstockentzündungen auftreten. Eine durchgemachte Erkrankung führt in der Regel zu einer lebenslangen Immunität, ebenso bietet die Impfung einen wirksamen Schutz vor Mumps.
Bei vielen Menschen verläuft eine Mumps-Infektion ohne Beschwerden oder verursacht nur milde Symptome. Kommt es zu einer Erkrankung, zeigen sich anfangs häufig Beschwerden, die einer Erkältung ähneln. Daher wird Mumps oft erst anhand der typischen Schwellung der Speicheldrüsen erkannt.
Mumps wird durch das Mumps-Virus verursacht und ausschliesslich von Mensch zu Mensch übertragen. Die Ansteckung erfolgt vor allem über feinste Speicheltröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen in die Luft gelangen. Auch direkter Speichelkontakt oder gemeinsam benutzte Gegenstände können eine Übertragung ermöglichen. Erkrankte Personen sind bereits einige Tage vor dem Auftreten der typischen Schwellung der Ohrspeicheldrüsen ansteckend und können das Virus noch mehrere Tage danach weitergeben.
Nach einer Ansteckung treten die ersten Beschwerden meist nach zwei bis drei Wochen auf. Zu Beginn zeigen sich häufig unspezifische Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl. Nach ein bis zwei Tagen kommt es typischerweise zu einer schmerzhaften Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, die zunächst einseitig beginnt und später häufig beide Seiten betrifft. In den meisten Fällen klingt die Schwellung innerhalb von wenigen Tagen wieder ab und die Erkrankung heilt ohne bleibende Folgen aus.
Obwohl Mumps meist unkompliziert verläuft, können insbesondere bei Jugendlichen und Erwachsenen Komplikationen auftreten. Zu den häufigsten zählen Hirnhautentzündungen sowie Entzündungen der Hoden bei Männern oder der Eierstöcke bei Frauen. Selten können auch die Bauchspeicheldrüse oder andere Organe betroffen sein. In sehr seltenen Fällen kann Mumps zu einer dauerhaften Hörminderung oder vollständigen Ertaubung führen.
Die Mumps-Impfung ist die wichtigste Massnahme, um einer Erkrankung vorzubeugen und mögliche Komplikationen zu verhindern. Sie wird in der Regel als Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) verabreicht. Für einen zuverlässigen Schutz werden zwei Impfdosen empfohlen. Die Impfung bietet in der Regel einen langanhaltenden Schutz und trägt dazu bei, die Verbreitung der Erkrankung in der Bevölkerung zu reduzieren.
Zusätzlich können Hygienemassnahmen wie regelmässiges Händewaschen sowie das Vermeiden des gemeinsamen Benutzens von Trinkgefässen, Besteck oder anderen Gegenständen mit Speichelkontakt das Ansteckungsrisiko verringern. Da infizierte Personen bereits vor dem Auftreten der typischen Speicheldrüsenschwellung ansteckend sein können, bietet die Impfung den wirksamsten Schutz vor einer Erkrankung.

Bei Verdacht auf Mumps ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll, um die Diagnose zu sichern und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Eine gezielte Therapie gegen das Mumps-Virus gibt es nicht. Die Behandlung konzentriert sich daher darauf, Beschwerden wie Fieber, Schmerzen oder die Schwellung der Speicheldrüsen zu lindern und den Körper bei der Genesung zu unterstützen.
Ruhe, ausreichend Flüssigkeit, weiche oder breiige Kost sowie bei Bedarf schmerzlindernde oder fiebersenkende Medikamente können helfen, die Beschwerden zu verringern. Treten Komplikationen wie eine Hirnhautentzündung, eine Hodenentzündung oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auf, kann eine weiterführende ärztliche Behandlung oder ein Spitalaufenthalt erforderlich sein.
Eine durchgemachte Mumps-Erkrankung führt in der Regel zu einer lebenslangen Immunität. Die meisten Menschen sind nach einer überstandenen Infektion dauerhaft vor einer erneuten Erkrankung geschützt. Auch nach einer vollständigen Impfung besteht normalerweise ein langanhaltender Schutz vor Mumps.
Eine Ansteckung ist bereits einige Tage vor dem Auftreten der typischen Speicheldrüsenschwellung möglich. Erkrankte Personen können das Virus auch noch mehrere Tage nach Beginn der Schwellung weitergeben. Da die Erkrankung schon vor den typischen Symptomen ansteckend sein kann, bietet die Impfung den zuverlässigsten Schutz.
Menschen jeden Alters können an Mumps erkranken, wenn kein ausreichender Immunschutz besteht. Bei Jugendlichen und Erwachsenen treten Komplikationen wie Hoden-, Eierstock- oder Hirnhautentzündungen häufiger auf als bei Kindern. Deshalb ist ein vollständiger Impfschutz auch im Erwachsenenalter wichtig.