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Alles ist bereit, der Zeitpunkt passt, aber das Wunschkind möchte sich einfach noch nicht auf den Weg machen? Mit einem Fruchtbarkeitstest lassen sich die fruchtbarsten Tage rund um den Eisprung zuverlässig bestimmen. Das erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Befruchtung und Schwangerschaft – für einen erfüllten Kinderwunsch!
Der Zyklus der Frau folgt einem natürlichen, monatlichen Rhythmus aus steigenden und fallenden Hormonwerten. Es gibt mehrere für den Zyklus wichtige weibliche Hormone, darunter Östrogen und Progesteron sowie das Luteinisierende Hormon LH. Letzteres wird nur für wenige Tage in grösseren Mengen ausgeschüttet, denn es ist für die Freisetzung des befruchtungsfähigen Eis aus dem Ovarium in den Eileiter verantwortlich. Das Hormon LH steigt kurz vor dem Eisprung rapide an und nimmt dann innerhalb von zwei bis drei Tagen wieder stark ab.
Dieser Anstieg lässt sich im Urin messen, weil der Körper einen Teil der Hormone mit dem Harn ausscheidet. Der Ovulationstest, wie der Fruchtbarkeitstest für Frauen auch genannt wird, nutzt den messbaren Hormonspiegel im Urin, um den bevorstehenden und gerade auftretenden Eisprung – die Ovulation – anzuzeigen.
Der Test für Fruchtbarkeit wird ähnlich durchgeführt wie ein Schwangerschaftstest. Um mit Ovulationstests die fruchtbaren Tage erfolgreich zu erkennen, gibt es aber einiges zu beachten:
Weil sich den ganzen Zyklus über kleine LH-Mengen im Urin befinden, kann es ein bis zwei Monatszyklen dauern, bis man sich an die Anwendung gewöhnt hat und das Testergebnis richtig deuten kann. Deshalb gibt es Fruchtbarkeitstests anders als Schwangerschaftstests im Fünfer- und Zehnerpack.
Mithilfe des Ovulationstests lässt sich die Befruchtung gezielter steuern und nicht selten fällt zum Zyklusende auch der Schwangerschaftstest positiv aus. Lassen Sie die Schwangerschaft nach einigen Tagen noch in der gynäkologischen Praxis bestätigen. Schon nach wenigen Wochen ist es Zeit, sich mit der Schwangerschaftspflege zu befassen und eine Hebamme für die Geburtsvorbereitung zu finden. Eine spannende Reise zum Wunschkind hat begonnen!
Alle Fruchtbarkeitstests für Frauen nutzen das gleich Messprinzip. Sie bestimmen den Gehalt des Luteinisierenden Hormons LH im Urin. Leichte Unterschiede gibt es aber im Design und in der Einfachheit der Anwendung. Besonders günstig sind die einfachen Test-Strips, die man am besten in einen Becher mit Urin hält und danach flach auslegen muss. Praktischer sind die stabilen Fruchtbarkeitstests, die sich leicht in den Urinstrahl halten lassen. Heute gibt es ausserdem bereits digitale Fruchtbarkeitstests: Clearblue zeigt zum Beispiel digital an, wann die Fruchtbarkeit am höchsten ist.
Die Fruchtbarkeit unterliegt nicht nur dem monatlichen Zyklus, sondern auch anderen Einflüssen von innen und aussen. Deshalb passiert es gar nicht selten, dass es mit der Schwangerschaft nicht wie gewünscht klappt. In diesem Fall können Fruchtbarkeitstests dabei helfen, den Zyklus besser zu verstehen und die fruchtbaren Tage einzugrenzen.
Um die fruchtbaren Tage zuverlässig zu bestimmen, ist es ratsam, schon einige Tage vor dem errechneten Zeitpunkt des Eisprungs mit den Ovulationstests zu beginnen. Bei den meisten Frauen ist dieser Zeitpunkt um Tag 9 bis 10 nach dem Einsetzen der Periode. Bei Frauen, die einen sehr langen Zyklus haben, kann die Ovulation deutlich später erfolgen. Im besten Fall führen Sie jeden Morgen einen Test durch, bis der Eisprung vorüber ist.
Bei einem Fruchtbarkeitstest wird das im Urin auftretende Hormon LH bestimmt. Der Test hat spezielle Stoffe, welche das Hormon aus dem Urin binden. Aufgrund der Feuchtigkeit wandern diese Stoffe dann das gesamte Teststäbchen entlang, wobei Farbstoffe aufgenommen und mittransportiert werden. An der Testlinie bleiben sie hängen und bilden eine farbige Linie. Moderne, digitale Fruchtbarkeitstests nutzen das gleiche Prinzip, zeigen das Ergebnis aber nicht über eine Linie, sondern digital an.
Die Zuverlässigkeit der Tests für Fruchtbarkeit hängt von der Gestaltung des Testverfahrens ab. Test-Strips sind am schwierigsten zu nutzen und auszuwerten, denn die Intensität der Testlinie hängt von vielen Faktoren ab. Zuverlässiger sind vor allem die digitalen Fruchtbarkeitstests.