Herztherapie

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten chronischen Krankheiten in Europa. Arbeiten Herz und Blutdruckregulation nicht richtig, so drohen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Ausserdem leidet die Leistungsfähigkeit bei einer Herzschwäche deutlich. Unterschiedliche Herzmedikamente werden eingesetzt, um Herzprobleme in den Griff zu bekommen. Sie müssen unbedingt korrekt eingenommen werden.
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Herzmedikamente: Übersicht und Einordnung

Unser Herz schlägt im Durchschnitt 60- bis 100-mal pro Minute, um das Blut mit ausreichend Druck durch unsere Blutgefässe zu transportieren. Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirken sich auf den Blutdruck und die Herzleistung aus. Typische Krankheiten sind Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen.

Vor diesem Hintergrund kann man Herzmedikamente von Bluthochdruck-Medikamenten abgrenzen. Letztere werden eingenommen, um den Blutdruck zu senken. Einige davon, wie Betablocker, wirken dabei am Herzen. Bestimmte Produkte wie zum Beispiel Entwässerungstabletten wirken nicht am Herzen, können das Organ aber effizient entlasten.

Reine Herzmedikamente kommen zur Anwendung, wenn das Herz erkrankt oder Auslöser von Herz-Kreislauf-Beschwerden ist. Sie wirken direkt am Herz. Beispiele für Herzmedikamente sind:

  • - Antiarrhythmika zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
  • - Piperazin-Derivate zur Behandlung von Angina pectoris
  • - Herzglykoside zur Behandlung von Herzinsuffizienz
  • - Notfallmedikamente mit Wirkstoffen wie Atropinsulfat

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von pflanzlichen Herzmedikamenten. Dazu gehören zum Beispiel Phytopharmaka mit Weissdorn, Maiglöckchen oder Kampfer. Diese sind anders als alle synthetischen Herzmedikamente ohne Rezept erhältlich.

Herzmedikamente – Nebenwirkungen

Herzmedikamente sind hochwirksame Präparate. Einige, wie beispielsweise Herzglykoside, haben eine geringe therapeutische Breite. Das bedeutet, dass schon eine geringe Überdosierung schwerwiegende Folgen haben kann. Dies gilt auch für bestimmte pflanzliche Arzneimittel wie jene mit Maiglöckchen-Extrakt.

Hinweise auf Herzmedikament-Nebenwirkungen und eine potenzielle Überdosierung sind Übelkeit, Verwirrung, Durchfall und Sehstörungen, genauer ein „Gelb-Sehen“. Zusätzlich kann es sowohl bei Herzglykosiden als auch bei Antiarrhythmika zu Herzrhythmusstörungen kommen.

Viele Betroffene nehmen darüber hinaus noch Bluthochdruck-Medikamente und Entwässerungstabletten ein. Halten Sie im Falle von Nebenwirkungen oder einem Notfall Ihre Herzmedikamenten-Liste bereit, damit das Ärzteteam schneller einschätzen kann, was Ihnen fehlt.

Herzinsuffizienz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandeln

Die Behandlung von Herzinsuffizienz und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist eine langfristige Angelegenheit. Zu Beginn müssen die für Sie passende Dosierung und die passenden Medikamente gefunden werden. Weil jeder Mensch anders reagiert, sollten Sie sich bei möglichen Nebenwirkungen oder anderen Beschwerden in professionelle Hände begeben. Das erfahrene Amavita-Beratungsteam ist gerne für Sie da!

Häufig gestellte Fragen

Herzmedikamente vergessen – was tun?

Schnell ist es passiert – es ist Nachmittag und Ihnen fällt siedend heiss ein, dass Sie am Morgen Ihre Herzmedikamente vergessen haben. Was tun? Werfen Sie im ersten Schritt einen Blick in die Gebrauchsanweisung. Dort finden Sie Angaben, in welchem Zeitraum Sie die Tablette nachträglich einnehmen können. In den meisten Fällen wird bei einer mehrstündigen Verspätung von einer nachträglichen Einnahme abgeraten. Es könnte aufgrund der zeitlichen Nähe zur nächsten Einnahme zu einer Überdosierung kommen.

Lösen Herzmedikamente Wadenkrämpfe aus?

Wadenkrämpfe sind keine direkte Nebenwirkung der klassischen Herzmedikamente. Wer jedoch wegen seiner Herz-Kreislauf-Erkrankungen unterschiedliche Medikamente und darunter auch Entwässerungstabletten einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko für Muskelkrämpfe. Trinken Sie ausreichend, sprich mindestens zwei Liter Wasser am Tag, und achten Sie auf eine gute Magnesiumversorgung.

Kann man Herzmedikamente und Schmerzmittel gleichzeitig einnehmen?

Einige Medikamente gegen Schmerzen und Fieber wirken sich ungünstig auf das Herz aus. Deshalb ist zum Beispiel das ohne Rezept erhältliche Ibuprofen bei einer fortgeschrittenen Herzschwäche kontraindiziert. Betroffene sollten als Schmerzmittel Paracetamol einnehmen. Sprechen Sie Ihr Apothekenteam beim Kauf von Schmerzmitteln auf Ihre Herzerkrankung und Herz-Medikamente an, damit Sie ein geeignetes Präparat erhalten.

Muss ich meine Herzmedikamente-Liste bei mir tragen?

Bei Personen mit einem vorgeschädigten Herzen, einer Herzinsuffizienz, Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen kann es jederzeit zu einem Notfall kommen. In einem solchen Fall ist es wichtig, dass das Notarzt-Team möglichst schnell über Ihre Vorerkrankungen Bescheid weiss. Tragen Sie deshalb immer eine Herzmedikamenten-Liste und einen Notfall-Pass bei sich. Es gibt auch geeignete Armbänder, um diese Information leicht zugänglich zu machen.

Schädigen Herzmedikamente die Leber?

Alle auf dem Markt erhältlichen Medikamente werden im Laufe des Zulassungsverfahrens auf ihre potenzielle Lebertoxizität getestet. Sprich, es wird untersucht, ob sich eine hohe Dosierung oder eine langfristige Anwendung negativ auf die Leber auswirken. Bei einigen Wirkstoffen birgt die Überdosierung eine Gefahr. Werden Herz-Medikamente jedoch über lange Zeit im Rahmen der empfohlenen Dosierung angewandt, so müssen Sie nicht mit Schäden an der Leber rechnen.