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Die Prostata ist Teil des männlichen Genitalsystems und bildet unter anderem einen Teil des Ejakulats. Weil die Vorsteherdrüse, wie die Prostata auch genannt wird, den Harnleiter umschliesst, wirken sich Veränderungen an der Prostata auf das Wasserlassen und den Harnverhalt aus. Die meisten Männer entwickeln im Alter eine Vergrösserung der Prostata. Medikamente können dabei helfen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.
Eine gesunde Prostata ist nur etwa so gross wie eine Walnuss. Im Alter nimmt das Volumen der Vorsteherdrüse bei nahezu allen Männern immer weiter zu. Die Vergrösserung ist in den meisten Fällen gutartig. Die Erkrankung nennt sich benigne Prostatahyperplasie, auch BPH genannt.
Unbehandelt wird das Volumen der Prostata immer weiter zunehmen und erreicht so leicht die Grösse einer Orange. Das Gewebe übt dabei immer stärker Druck auf den Harnleiter und die Blase aus. Auf diese Weise stört die Vorsteherdrüse das System aus Niere, Blase und Prostata.
Das führt zu unterschiedlichen Symptomen:
Umso früher eine Prostatavergrösserung behandelt wird, desto besser lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten. Je nach Schwere der Erkrankung können dafür pflanzliche oder synthetische Prostata-Medikamente zum Einsatz kommen. Von den Inhaltsstoffen ist auch abhängig, ob ein Prostata-Medikament rezeptpflichtig ist oder nicht.
Es gibt heute eine Vielzahl von synthetischen, rezeptpflichtigen Prostata-Medikamenten. Basierend auf ihrer Wirkungsweise lassen sie sich in die folgenden Gruppen einteilen:
In der Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung kommen häufig Kombinationen der genannten Wirkprinzipien zur Anwendung. Sie unterstützen oder verstärken gegenseitig ihre Wirkung. Mit diesen rezeptpflichtigen Prostata-Medikamenten lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung oft über Jahre aufhalten oder sogar eine Verkleinerung der zuvor bereits vergrösserten Prostata erreichen.
Wer seine Prostata-Medikamente rezeptfrei erwerben möchte, kann zu pflanzlichen Mitteln greifen. Diese sind für eine Behandlung von einer leichten Vergrösserung und zur Eindämmung der Erkrankung im Anfangsstadium geeignet. Typische Inhaltsstoffe sind pflanzliche Extrakte aus Kürbissamen, Sägepalmenfrüchten oder Brennnesselwurzeln. Besonders Phytosterolextrakte haben sich seit Jahren bei benigner Prostatahyperplasie als Medikamente zur Prostata-Behandlung bewährt.
Haben Sie Fragen rund um pflanzliche Produkte oder wollen Sie wissen, welche Prostata-Medikamente in der Schweiz ohne Rezept erhältlich sind? Unser erfahrenes Beratungsteam ist gerne für Sie da!
Welche Behandlung bei Prostata-Beschwerden angezeigt ist, hängt von der Schwere der Erkrankung und den daraus resultierenden Beschwerden ab. Langfristig gut wirksam sind verschiedene rezeptpflichtige, synthetische Prostata-Medikamente. Vor allem bei plötzlich auftretenden Beschwerden mit dem Wasserlassen sollte ein Arzt abklären, ob es sich um Probleme mit der Prostata oder Harnwegsbeschwerden handelt.
Wie rasch die Medikamente für die Prostata wirken, hängt von der Art der Arzneimittel ab. Alphablocker wirken zum Beispiel innerhalb weniger Tage. Innerhalb von zwei bis vier Wochen ist ihre maximale Wirkung erreicht. Bei 5-Alpha-Reduktase-Hemmern setzt die Wirkung dagegen erst viel später ein und erreicht ihr Maximum oft erst nach sechs oder mehr Monaten.
Die Meinungen zu pflanzlichen Prostata-Medikamenten sind bis heute geteilt. Es gibt Studien, welche eine Wirksamkeit nachweisen konnten, allerdings hängt diese vom eingesetzten Pflanzenextrakt ab. Weil es grosse Unterschiede zwischen den unterschiedlichen verfügbaren Präparaten gibt, lassen sich Studiendaten nur schwer vergleichen. Unser Beratungsteam hilft Ihnen gerne dabei, hochdosierte Präparate auszuwählen, damit Sie frühzeitig gegen eine beginnende Prostatavergrösserung vorgehen können.
Das Prostata-Medikament Tamsulosin ist eines der ältesten Arzneimittel zur Behandlung von Prostatabeschwerden. Der Wirkmechanismus ist bis heute nicht abschliessend geklärt. Es kommt durch die Einnahme von Tamsulosin zu einer Entspannung der Prostata, was zu einer leichteren Entleerung der Blase führt. Das Fortschreiten der Prostatavergrösserung kann das Medikament aber nicht aufhalten.