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Pulsierender, zumeist einseitiger Kopfschmerz, sich bis zum Erbrechen steigernde Übelkeit (Nausea), eine ausgeprägte Licht- und Geräuschempfindlichkeit (Photo- und Phonophobie): Rund zehn Prozent der Bevölkerung leidet an einer neurologischen Erkrankung, die als Migräne bezeichnet wird. Welche Medikamente und Schmerzmittel bei Migräne eingesetzt werden, hängt von folgenden Faktoren ab: der Form des Krankheitsbilds, der Intensität der Schmerzen und den begleitenden Symptomen.
Eine Migräne kann mehrmals wöchentlich oder einige Male jährlich auftreten und jeweils zwischen drei Stunden und drei Tagen dauern. Die genauen Ursachen sind bislang nicht erforscht. Folgende potenzielle Auslöser (Trigger) sind bekannt:
Medikamente gegen Migräne sollten stets frühzeitig, bereits bei den ersten Anzeichen, eingenommen werden.
Grundsätzlich unterscheidet man bei einer Migräne zwischen der klassischen Form mit einer Aura und der länger andauernden Variante ohne Aura. Als Aura bezeichnet man neurologische Ausfälle wie Wahrnehmungs-, Geruchs-, Sprach- und motorische Störungen, die einer Migräne unmittelbar vorausgehen. Ein Migräneanfall hat mehrere Phasen:
In Anlehnung an diese Phasen erfolgt auch die Gabe von Medikamenten gegen Migräne in mehreren Stufen. Auf Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Ibuprofen basierende Medikamente gegen Migräne sind rezeptfrei, Präparate mit dem Wirkstoff Triptan hingegen grösstenteils verschreibungspflichtig.
Wichtig zu wissen: Wenn Sie starke Schmerzen und Fieber haben sowie an Nackensteifigkeit und extremer Licht- und Geräuschempfindlichkeit leiden, besteht ein dringender Verdacht auf eine Hirnhautentzündung. Der Besuch einer Arztpraxis verschafft Klarheit.
Medikamente werden bei Migräne zur Vorbeugung (Prophylaxe) und als Akuttherapie eingesetzt. Vorbeugend können blutdrucksenkende Betablocker, bei Epilepsie verschriebene Calcium-Antagonisten oder Arzneimittel mit den schmerzlindernden Wirkstoffen Amitriptylin oder Naproxen verordnet werden. Diese Medikamente gegen Migräne sind verschreibungspflichtig.
Die Akuttherapie zielt mit Medikamenten gegen Migräne darauf ab, den Kopfschmerz und die Begleitsymptome während eines Anfalls zu lindern. Bei leichten bis mittelstarken Beschwerden helfen Medikamente gegen Migräne, die rezeptfrei erhältlich sind. Diese beinhalten Wirkstoffe wie Ibuprofen, Paracetamol und Acetylsalicylsäure. Bei schweren Attacken haben sich Medikamente für Migräne mit Triptanen bewährt.
Die medikamentöse Behandlung einer Migräne wird durch das Vorhandensein oder Fehlen einer Aura nicht beeinflusst.
Bei einer Migräne mit starken Schmerzen helfen Triptane. Diese Wirkstoffe imitieren den körpereigenen Botenstoff Serotonin und wirken gegen Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.