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    Kopfschmerzen & Migräne

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    Pulsierender, zumeist einseitiger Kopfschmerz, sich bis zum Erbrechen steigernde Übelkeit (Nausea), eine ausgeprägte Licht- und Geräuschempfindlichkeit (Photo- und Phonophobie): Rund zehn Prozent der Bevölkerung leidet an einer neurologischen Erkrankung, die als Migräne bezeichnet wird. Welche Medikamente und Schmerzmittel bei Migräne eingesetzt werden, hängt von folgenden Faktoren ab: der Form des Krankheitsbilds, der Intensität der Schmerzen und den begleitenden Symptomen.

    Ursachen und Auslöser von Migräneattacken

    Eine Migräne kann mehrmals wöchentlich oder einige Male jährlich auftreten und jeweils zwischen drei Stunden und drei Tagen dauern. Die genauen Ursachen sind bislang nicht erforscht. Folgende potenzielle Auslöser (Trigger) sind bekannt:

    • psychische Belastungen wie Stress
    • zu viel, zu wenig oder unregelmässiger Schlaf
    • intensive Emotionen
    • Alkohol (vor allem Rotwein) oder bestimmte Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln
    • unregelmässige Mahlzeiten und Unterzuckerung
    • Reizüberflutungen durch Lärm, Geräusche und Licht
    • hormonelle Veränderungen
    • Wetterveränderungen

    Medikamente gegen Migräne sollten stets frühzeitig, bereits bei den ersten Anzeichen, eingenommen werden.

    Migräne: Formen, Symptome und Phasen

    Grundsätzlich unterscheidet man bei einer Migräne zwischen der klassischen Form mit einer Aura und der länger andauernden Variante ohne Aura. Als Aura bezeichnet man neurologische Ausfälle wie Wahrnehmungs-, Geruchs-, Sprach- und motorische Störungen, die einer Migräne unmittelbar vorausgehen. Ein Migräneanfall hat mehrere Phasen:

    • Vorboten (Prodromalphase): Diese kündigen bei rund 30 Prozent aller Betroffener einen Tag zuvor eine Migräne an. Sie können sich durch Hochstimmungen, Gereiztheit, depressive Verstimmungen und Schläfrigkeit bemerkbar machen. Weitere Anzeichen können verstärkte Hunger- und Durstgefühle, Heisshunger auf Süssigkeiten und Verstopfung sein.
    • Aura: Sie setzt bei etwa 20 Prozent aller Patienten direkt vor der Schmerzphase ein und kann sich mit ihr überschneiden. Eine Migräneaura entwickelt sich innerhalb von fünf bis zehn Minuten; ihre durchschnittliche Dauer beträgt 30 Minuten. Mit ihr einhergehende neurologische Störungen klingen anschliessend von alleine ab und hinterlassen keine Schäden. Sie können Taubheitsgefühle im Gesicht sowie an den Extremitäten einer Körperseite, Schwindel, Sprachblockaden und Unsicherheiten beim Gehen umfassen. Häufig kommt es auch zu Sehstörungen wie blinden Flecken, Doppelbildern, Flimmern, Farben und Lichtblitzen. Die Medikamente bei Migräne mit Aura unterscheiden sich nicht von den Arzneimitteln, die bei Migräneanfällen ohne Aura eingesetzt werden.
    • Migräneattacke: Diese drückt sich durch stechende, hämmernde, pochende oder pulsierende Kopfschmerzen aus, die bei 70 Prozent aller Fälle einseitig lokalisiert sind. Nach dem Ausbreiten über den Schläfen-, Augen- und Stirnbereich kann eine Ausdehnung auf die zweite Kopfseite erfolgen. Begleiterscheinungen wie Übelkeit , Erbrechen, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit steigern das Unwohlsein. Während der Schmerzphase kommen schmerzstillende Medikamente für Migräne zum Einsatz.
    • Rückbildung: Diese Phase kennzeichnet ein Nachlassen und Abklingen des pulsierenden Kopfschmerzes.

    In Anlehnung an diese Phasen erfolgt auch die Gabe von Medikamenten gegen Migräne in mehreren Stufen. Auf Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Ibuprofen basierende Medikamente gegen Migräne sind rezeptfrei, Präparate mit dem Wirkstoff Triptan hingegen grösstenteils verschreibungspflichtig.

    Wichtig zu wissen: Wenn Sie starke Schmerzen und Fieber haben sowie an Nackensteifigkeit und extremer Licht- und Geräuschempfindlichkeit leiden, besteht ein dringender Verdacht auf eine Hirnhautentzündung. Der Besuch einer Arztpraxis verschafft Klarheit.

    Häufig gestellte Fragen

    Welche Medikamente werden bei Migräne eingesetzt?

    Medikamente werden bei Migräne zur Vorbeugung (Prophylaxe) und als Akuttherapie eingesetzt. Vorbeugend können blutdrucksenkende Betablocker, bei Epilepsie verschriebene Calcium-Antagonisten oder Arzneimittel mit den schmerzlindernden Wirkstoffen Amitriptylin oder Naproxen verordnet werden. Diese Medikamente gegen Migräne sind verschreibungspflichtig.

    Die Akuttherapie zielt mit Medikamenten gegen Migräne darauf ab, den Kopfschmerz und die Begleitsymptome während eines Anfalls zu lindern. Bei leichten bis mittelstarken Beschwerden helfen Medikamente gegen Migräne, die rezeptfrei erhältlich sind. Diese beinhalten Wirkstoffe wie Ibuprofen, Paracetamol und Acetylsalicylsäure. Bei schweren Attacken haben sich Medikamente für Migräne mit Triptanen bewährt.

    Welche Medikamente kommen bei Migräne mit Aura zum Einsatz?

    Die medikamentöse Behandlung einer Migräne wird durch das Vorhandensein oder Fehlen einer Aura nicht beeinflusst.

    Welche Medikamente helfen bei starker Migräne?

    Bei einer Migräne mit starken Schmerzen helfen Triptane. Diese Wirkstoffe imitieren den körpereigenen Botenstoff Serotonin und wirken gegen Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

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