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    Priadel Ret Tabl 400 mg Retard Blist 100 Stk, Hauptbild
    Priadel Ret Tabl 400 mg Retard Blist 100 Stk
    100 Stück, Blister, Retardtablette, Retard

    Patienteninformation

    Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

    Priadel retard

    Essential Pharma Switzerland GmbH


    Priadel retard Tabletten enthalten Lithium in Form eines Retardpräparates und werden bei der

    Therapie von Depressionen und zur Vorsorge und Behandlung gestörter psychischer Funktionen (manisch depressiven Krankheit) verabreicht. Priadel retard darf nur auf ärztliche Verordnung eingenommen werden.

    Die volle Wirkung tritt mitunter erst nach Monaten ein und in vielen Fällen ist eine jahrelange, ununterbrochene Lithiumtherapie notwendig.

    Priadel retard darf bei Überempfindlichkeit auf Lithium oder gegen einen anderen Inhaltsstoff nicht angewendet werden.

    Priadel retard darf bei Nierenkrankheit, bei Herzfunktionsstörungen, bei Störungen der

    Schilddrüsenfunktion, bei Wasser- oder Salzmangelzuständen durch starkes Schwitzen (z.B. nach schwerer körperlicher Anstrengung, Aufenthalt in heissem Klima oder während einer fieberhaften Erkrankung) sowie bei allen Erkrankungen, die eine kochsalzarme Diät erfordern oder während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

    Priadel retard darf Kindern unter 12 Jahren nicht verabreicht werden.

    Sie sollten stets für eine ausreichende Flüssigkeits- und Kochsalzaufnahme besorgt sein. Dies ist besonders wichtig in schweisstreibenden Situationen (z.B. Sport) oder wenn Sie übermässig viel Harn lassen. Vermeiden Sie rigorose Abmagerungskuren oder salzarme Diäten (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Priadel retard haben?»).

    Der in Priadel retard enthaltene Wirkstoff Lithium ist bei erhöhten Konzentrationen im Blut schädlich. Deshalb führt Ihr Arzt eine regelmässige Blutuntersuchung zur Bestimmung des Lithium-Blutspiegels durch, um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden.

    Die Empfindlichkeit auf Lithium ist von Patient zu Patient verschieden. Brechen Sie die Therapie mit Priadel retard sofort ab und informieren Sie oder Ihre Angehörigen ohne Verzug Ihren Arzt, falls Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome deutlich verspüren:

    Ständiger starker Durst und Harndrang, Durchfall, Übelkeit, Bewegungs- und Sprachstörungen, starkes und unter Umständen unregelmässiges Zittern der Hände, Muskelzuckungen und starke Schläfrigkeit oder Trägheit.

    Wenn Sie Lithium gleichzeitig mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln, Metronidazol, bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz wie ACE-Hemmer

    (z.B. Captopril, Enalapril) oder Angiotensin-II-Rezeptor·Antagonisten («Sartane», z.B. Candesartan,

    Valsartan) einnehmen, kann die Lithiumkonzentration im Blut ansteigen und zu unerwünschten Wirkungen führen. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie solche Medikamente einnehmen.

    Wenn Sie gleichzeitig auch andere Medikamente wie Diuretika, Antidepressiva, Medikamente zur

    Behandlung von Störungen der Psyche, Antiepileptika, Empagliflozin (Medikament bei Typ-2Diabetes oder Herzinsuffizienz), Dapagliflozin (Medikament bei Typ-2-Diabetes, Herzinsuffizienz oder chronischer Nierenerkrankung), Topiramat (zur Behandlung von Epilepsie oder Migräne) oder Calcitonin einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder sprechen Sie mit ihm bzw. ihr darüber.

    Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen, vor allem aber zu Behandlungsbeginn.

    Während der Behandlung mit Priadel retard sollten alkoholische Getränke vermieden werden.

    Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin:

    Wenn Sie eine Operation zur Gewichtsabnahme planen oder sich einer solchen unterzogen haben, kann eine geringere Dosis Lithium erforderlich sein. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird den Lithiumspiegel in Ihrem Blut überwachen und Ihre Dosis entsprechend anpassen.

    Wenn bei Ihnen eine Erkrankung vorliegt, die als Brugada-Syndrom bezeichnet wird (eine erbliche Herzerkrankung), oder wenn in Ihrer Familie bereits das Brugada-Syndrom, Herzstillstand oder plötzlicher Herztod aufgetreten ist.

    Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, die über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren Lithium erhalten haben, besteht möglicherweise ein Risiko für die Entwicklung von gut- bzw. bösartigen Nierentumoren (Mikrozysten, Onkozytom oder Ductus-Bellini-Karzinom der Niere).

    Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».

    Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

    • an anderen Krankheiten leiden,
    • Allergien haben oder
    • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

    Dieses Medikament darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, obwohl der Arzt bzw. die Ärztin Ausnahmen machen kann. Da der Wirkstoff von Priadel retard in die Muttermilch übergeht, darf das Medikament auch nicht während der Stillzeit eingenommen werden.

    Die vom Arzt vorgeschriebene Dosis muss strikt eingehalten werden. Die Dosierung wird von Ihrem Arzt individuell, aufgrund Ihres Krankheitsbildes und Lithium-Blutspiegels eingestellt. Ältere Patienten benötigen oft kleinere Dosen, um die gewünschte therapeutische Wirkung zu erreichen. Nebenwirkungen können sich bei älteren Patienten bei Dosierungen äussern, die von jüngeren Patienten toleriert werden.

    Die Tabletten unzerkaut mit einem kühlen Getränk einnehmen. Die Tabletten verfügen über eine

    Bruchrille und können daher präzise halbiert werden, um eine geeignete Dosierung zu ermöglichen. Die Tagesdosis ist immer zur gleichen Zeit und auf ein- oder zweimal einzunehmen; setzen Sie den täglichen Einnahmezeitpunkt zusammen mit Ihrem Arzt fest, damit die Serumkontrolle 12 oder 24 Stunden nach der letzten Einnahme erfolgen kann.

    Nehmen Sie das Medikament zu der von Ihrem Arzt festgesetzten Zeit ein. Falls Sie eine Dosis vergessen haben, warten Sie den nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt der Einnahme ab. Nehmen Sie keine doppelten Dosen zur Kompensation vergessener Dosierungen ein!

    Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Im Falle einer Überdosis konsultieren Sie bitte ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker.

    Folgende Nebenwirkungen, deren Auftreten und Ausmass von der Dosis, aber auch von der individuellen Empfindlichkeit abhängig sind, können bei der Einnahme oder Anwendung von Priadel retard auftreten:

    Am Anfang der Therapie können auftreten: Leichtes Zittern der Hände, erhöhte Harnmenge, Durst und Übelkeit. Diese Wirkungen verschwinden gewöhnlich im Verlauf der Therapie oder nach einer Verkleinerung der Dosis.

    Die Nierenfunktion wird von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin regelmässig überwacht werden, da die Anwendung von Priadel retard in sehr seltenen Fällen zu Nierenschäden führen kann.

    Bei einer Langzeitbehandlung gilt:

    Die Einnahme von Priadel kann zu den folgenden sehr häufigen Nebenwirkungen führen: Kopfschmerzen, Zittern der Hände, Schwierigkeiten bei der Bewegungskoordination, Durchfall, Übelkeit, zu viel Kalzium im Blut.

    Die Einnahme von Priadel kann zu den folgenden häufigen Nebenwirkungen führen:,

    Erbrechen, Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Appetitmangel, Gewichtszunahme, Erhöhung des

    Blutzuckerspiegels, Schläfrigkeit, Gedächtnisverlust, Schwindel, Muskelschmerzen, erhöhte Harnausscheidung, übermässiger Durst, Nierenstörungen, Störung der Schilddrüsenfunktion, Erhöhung der Anzahl weisser Blutkörperchen.

    Die Einnahme von Priadel kann zu den folgenden gelegentlichen Nebenwirkungen führen:

    Übermässiger Speichelfluss, verändertes Geschmacksempfinden, Wahnvorstellungen, Verwirrtheit,

    Sprachstörungen, Ödeme, verschwommene Sicht, Hauterscheinungen wie Haarausfall, Akne, Ausschläge, Juckreiz, Auslösen oder Verschlimmern einer Psoriasis (Schuppenflechte), Impotenz, Libidoschwäche.

    Die Einnahme von Priadel kann zu den folgenden seltenen Nebenwirkungen führen: gutartige/bösartige Nierentumoren (Mikrozysten, Onkozytome und Sammelrohrkarzinom der Niere), Kropfbildung, Anstieg des Magnesiumspiegels im Blut, Muskelschwäche.

    In sehr seltenen Fällen (Häufigkeit nicht bekannt) kann die Einnahme von Priadel zu den folgenden Nebenwirkungen führen:

    Muskelschmerzen oder Krämpfe, Krampfanfälle, Halluzinationen, Augenzittern, Augenreizung, hervortretende Augen, Bewusstlosigkeit, Gedächtnisverlust, Harninkontinenz, unregelmässiger

    Herzschlag, Herz-Kreislauf-Störungen, niedriger Blutdruck, Veränderungen des

    Elektrokardiogramms, dauerhafte Nierenschädigung (chronische Nierenentzündung, Nierenfibrose),  erhöhte Anzahl der roten Blutkörperchen sowie der Blutplättchen, Gelenkschmerzen, gravierende

    Auflösung der Muskelfasern (Rhabdomyolyse), Eruptionen an der Haut oder den Schleimhäuten

    (lichenoide Arzneimittelreaktion); hohes Fieber, Unruhe, Verwirrtheit, Zittern und abrupte

    Muskelkontraktionen, welche Anzeichen für ein selten vorkommendes so genanntes SerotoninSyndrom sind; hohes Fieber mit steifen Muskeln, Verwirrtheit oder Unruhe und Schwitzen oder ruckartige Muskelbewegungen, die Sie nicht kontrollieren können, welche Symptome einer schwerwiegenden Erkrankung sind, die als malignes Neuroleptika-Syndrom bezeichnet wird; demaskierung und/oder Verschlimmerung des Brugada-Syndroms (einer erblichen Herzerkrankung); hyperparathyreoidismus (wenn die Nebenschilddrüsen zu viel Parathormon produzieren, wodurch sich der Kalziumspiegel im Blut erhöht); Vergrößerung der Nebenschilddrüsen;

    nebenschilddrüsenadenom (ein nicht krebsartiger Tumor); großflächiger Hautausschlag, hohe Körpertemperatur, erhöhte Leberenzyme, veränderte Blutwerte (Eosinophilie), vergrößerte Lymphknoten und Beteiligung anderer Körperorgane (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen bzw. DRESS). hören Sie auf, Priadel aufzunehmen, wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin oder suchen Sie umgehend einen Arzt bzw. eine Ärztin auf.

    Sollten die Nebenwirkungen nicht abklingen, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin.

    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

    Bei Raumtemperatur (15-25°C), vor Licht und Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

    Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

    Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

    Wirkstoffe

    1 Priadel retard Retardtablette enthält 400 mg Lithiumcarbonat (entspr. 10,8 mmol Lithium).

    Hilfsstoffe

    Mannitol, Maisstärke, Gummiarabikum, Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat, Glyceroldistearat, Carboxymethylstärke-Natrium.

    Eine Retardtablette enthält ca. 0,2 mg Natrium.

    35380 (Swissmedic)

    In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

    Packungen zu 100 Retardtabletten.

    Essential Pharma Switzerland, 6300 Zug

    Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

    Artikelnummer

    1528068

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