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    CERJO Lesebrille
    CERJO Lesebrille
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    Irgendwann kommt für viele Menschen der Punkt, an dem das berühmte Kleingedruckte nicht mehr so einfach zu entziffern ist wie früher. Sie halten die Tageszeitung bei der morgendlichen Lektüre etwas näher als sonst oder kneifen vor dem Computerbildschirm die Augen zusammen. Nun wird es Zeit für eine Lesebrille, die Ihnen die Freude am Lesen zurückbringt.

    Warum eine Lesebrille im Alter wichtig wird

    Die Medizin spricht von Presbyopie, der Volksmund von Alterssichtigkeit: Bereits im vierten Lebensjahrzehnt beginnt sich die natürliche Sehkraft der Augen zu verschlechtern. Dies liegt daran, dass die Augenlinse mit zunehmendem Alter an Flexibilität verliert. Beim Blick in die Ferne (zum Beispiel aus dem Fenster) ist die Linse flach. Werden die Augen dann auf einen Gegenstand in der Nähe gerichtet (zum Beispiel ein Buch), wölbt sich die Linse nach vorne. So verändert sie den Einfall der Lichtstrahlen und stellt die Augen scharf für das Lesen des Buchs.

    Dieser flexible Wechsel, in der Fachsprache Akkommodation genannt, fällt der Linse immer schwerer, wenn sie mit zunehmendem Alter starrer wird. Dies beginnt schleichend. Am Anfang können sehr klein gedruckte Texte wie Verpackungsbeilagen oder Verbraucherinformationen auf Lebensmitteln nicht mehr richtig gelesen werden. Später folgen normale Druckerzeugnisse wie Bücher und Zeitungen. Die Bettlektüre ermüdet schneller als früher und beim längeren Lesen stellen sich möglicherweise Kopfschmerzen ein. Eine Lesebrille vergrössert den Text dann und verschafft Erleichterung.

    Die richtige Lesebrille finden

    Einfache Lesebrillen haben einen Dioptrienwert zwischen 1.00 und 2.50. Ein Wert von 1.00 gilt als milde Fehlsichtigkeit, Werte ab 5.00 als starke Fehlsichtigkeit. Es ist sinnvoll, unterschiedliche Werte zu testen, um die richtige Lesebrille zu finden. Als Faustregel bei normaler Alterung gilt:

    • bis 50 Jahre: 0.75 Dioptrien
    • 50–55 Jahre: 1,5 Dioptrien
    • 55–60 Jahre: 2,25 Dioptrien
    • ab 60 Jahren: 3.00 und mehr

    Reicht eine einfache Lesebrille mit 2.50 oder 3.00 Dioptrien nicht mehr aus, wird es Zeit für eine echte Brille, die ganz auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Wichtig: Beide Brillengläser einer Lesebrille haben die gleiche Stärke. Bei unterschiedlicher Sehstärke der eigenen Augen ist es besser, direkt eine individuell angepasste Brille im Optiker-Fachhandel anfertigen zu lassen.

    Verschiedene Designs bei Lesebrillen

    Dank der günstigen Preise lassen sich Lesebrillen gut zum Ausprobieren verschiedener Looks verwenden: Seriös mit klassischem schwarzem Gestell, leicht verspielt mit grünem Katzenaugengestell oder ganz elegant mit Goldrahmen. Für die Sommerzeit ist zusätzlich eine Lesebrille mit getönten Gläsern empfehlenswert, die das Lesen im Sonnenlicht ermöglicht.

    Ein Tipp: Sie kaufen zum ersten Mal eine Lesebrille? Bei Amavita können Sie sich beraten lassen und eine attraktive Lesebrille für Damen oder Herren nach dem persönlichen Testen auswählen. Ausserdem finden Sie hier viele weitere Produkte rund um das gute Sehen wie Brillenputztücher und Linsenpflegemittel.

    Bildschirmbrille oder Lesebrille: der Unterschied

    Theoretisch ist es möglich, eine Lesebrille am Computer zu nutzen. Dies ist jedoch nur ratsam, wenn der Computer lediglich ab und zu in den eigenen vier Wänden genutzt wird. Um bei Presbyopie den Inhalt des Bildschirms richtig lesen zu können, wird der Körper nämlich in eine ungesunde vornübergebeugte Haltung gezwungen.

    Für Menschen, die täglich beruflich viel Zeit am Computer verbringen, ist darum eine echte Bildschirmbrille die bessere Lösung: Diese ist auf den Nahbereich (also ein in der Hand gehaltenes Buch) abgestimmt, aber auch auf den Mittelbereich (den Abstand zwischen Kopf und Bildschirm bei aufrechter gesunder Haltung).

    Viele Bildschirmbrillen verfügen über einen Blaulichtfilter, der zusätzlich das vom Bildschirm ausgestrahlte blaue Licht reduziert. Dadurch ermüden die Augen nicht so schnell.

    Häufig gestellte Fragen

    Was ist der Unterschied zwischen einer Lesebrille und einer normalen Brille?

    Normale Brillen müssen individuell abgestimmt und zugeschliffen werden. Dadurch sind sie entsprechend teuer. Lesebrillen sind dagegen eine einfache Hilfe bei einsetzender Alterssichtigkeit, die keine Anpassung erfordern. Sie verfügen ähnlich einer Lupe über konvexe Gläser mit niedrigem Dioptrienwert, die kleingedruckte Schrift, Bilder und ähnliches vergrössern.

    Kann man Kontaktlinsen und Lesebrille gleichzeitig tragen?

    Viele Menschen tragen heute bei einer angeborenen oder in jungen Jahren entstandenen Kurzsichtigkeit Kontaktlinsen. Stellt sich nun in mittleren Jahren die Alterssichtigkeit ein, fällt auch das Nahsehen schwer. Leider hebt das eine das andere nicht auf. Stattdessen kann eine Lesebrille bei Kurzsichtigkeit zusätzlich aufgesetzt werden, zum Beispiel um beim Fernsehen zwischendurch einen Blick auf die Programmzeitschrift zu werfen. Dauerhaft sind jedoch multifokale Kontaktlinsen oder Brillengläser die bessere Wahl.

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