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Der Blutdruck eines Menschen schwankt im Tagesverlauf. Dahinter stecken Faktoren wie körperliche Belastung, Stress und Temperaturschwankungen. Ein Blutdruckmessgerät ermöglicht das Messen des Blutdrucks, der als wichtiger Gesundheitsindikator gilt. Die dadurch ermittelten Blutdruckwerte zeigen an, ob dieser normal, zu niedrig oder zu hoch ausfällt. Einfach bedienbare Blutdruckmessgeräte für zu Hause verschaffen ein aussagekräftiges Gesamtbild des Blutdruckspiegels. Sie leisten bei der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einen bedeutenden Beitrag und erleichtern das begleitende Monitoring (die Überwachung) bei einer Medikation.
Ein Blutdruckmessgerät oder Blutmessgerät misst einerseits den maximalen Druck, mit dem das Blut während des Herzschlags durch die Arterien pumpt (systolischer Druck), andererseits den minimalen Druck zwischen den Herzschlägen (diastolischer Druck). Die so gewonnenen Blutdruckwerte werden in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angezeigt und miteinander in Relation gesetzt. Die erste Zahl gibt den oberen Wert oder systolischen Blutdruck an, die zweite den unteren Wert oder diastolischen Blutdruck. Ein normaler Blutdruck bei Erwachsenen beträgt etwa 120/80 mmHg. Da eine Veränderung des Blutdrucks den Puls beeinflussen kann und umgekehrt, misst ein Blutdruckgerät – wie auch ein Pulsmessgerät – den Puls in Herzschlägen pro Minute.
Das Augenmerk bei der Blutdruckmessung gilt besonders einem erhöhten Blutdruck (Hypertonie), da dieser über einen längeren Zeitraum das Risiko für Gefäss- und Herzerkrankungen vergrössert. Im Gegenzug kann ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) zu Schwindel, Benommenheitsgefühl und Ohnmacht führen. Wie auch ein Blutzuckermessgerät findet ein Blutdruckmessgerät im Rahmen regelmässiger Selbstmessungen Verwendung. Für das Messen des Blutdrucks stehen zwei Methoden zur Auswahl:
Ein Tipp: In beiden Varianten erhältlich, schneiden OMRON Blutdruckmessgeräte in Tests hervorragend ab.
Für die Blutdruckmessung wird eine Manschette bei einem Oberarm-Blutdruckmessgerät um den Oberarm, bei einem Blutdruck-Messgerät für das Handgelenk um das Handgelenk gelegt. Anschliessend wird die Blutdruckmanschette aufgepumpt, bis der Druck den Blutfluss in der Arterie unterbricht. Während die Luft langsam abgelassen wird, erfassen die Sensoren im Blutdruckmessgerät aus der Durchblutung der Arterie resultierende Druckwellen. Diese Druckschwankungen bilden die Grundlage für die Berechnung der Blutdruckwerte, die das Gerät nach der Messung anzeigt. Dabei handelt es sich um den maximalen Druck während des Herzschlags (systolischer Druck) sowie um den minimalen Druck zwischen den Herzschlägen (diastolischer Druck). Ergänzend informiert die Anzeige der Pulsfrequenz über die Anzahl der Herzschläge pro Minute.
In Tests zeichnen sich OMRON Blutdruckmessgeräte durch überzeugende Ergebnisse aus. Allen voran punktet das OMRON RS7, ein Blutdruck-Messgerät für das Handgelenk, dank IntelliSense-Technologie mit der höchsten Messgenauigkeit. Es arbeitet lautlos, passt sich dank LED-Positionssensor individuell an das Handgelenk an, hat ein grosses Display und erfreut durch eine intuitive Bedienung. Speicherplätze für zwei Benutzer mit der Erfassung von jeweils 100 Messwerten mit Uhrzeit und Datum sowie die Anzeige der Morgen- und Wochenmittelwerte ermöglichen ein optimales Monitoring. Eine lückenlose Aufzeichnung erfolgt durch die Verbindung mit der OMRON Connect App. Weitere Features beinhalten eine Anzeige für unregelmässigen Puls und einen Indikator für Bluthochdruck.
Blutdruckmessgeräte zeigen Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) modellabhängig auf unterschiedliche Weisen an: durch ein (blinkendes) Herz-Symbol, ein Symbol für Vorhofflimmern, ein optisches Signal oder eine Fehlermeldung. Hochwertige Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk wie das OMRON RS4 erkennen Vorhofflimmern ebenso wie Fehlbewegungen.
Je nach Art des Produkts wird die Manschette auf Höhe des Herzens am Oberarm oder am Handgelenk angelegt. Bei einem Oberarm-Blutdruckmessgerät befindet sich ihre Unterkante zwei bis drei Zentimeter oberhalb der Armbeuge. Die Blutdruckmanschette sollte so anliegen, dass noch ein Finger darunter passt. Bei einer Variante für das Handgelenk ist die Manschette richtig positioniert, wenn ihr unterer Rand an die Handfläche grenzt. Dann wird sie straff angezogen. Während der Blutdruckmessung muss das Handgelenk auf Herzhöhe sein.
Beide Methoden haben ihre Vorteile: Oberarm-Blutdruckmessgeräte stehen für eine hohe Messgenauigkeit; Handgelenk-Geräte überzeugen durch Komfort und kompakte Abmessungen.
Das, in Tests empfohlene, OMRON Blutdruckmessgerät für das Handgelenk RS7 Intelli IT ist beispielsweise für rund CHF 185.- zu haben. Ebenfalls via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist das klinisch validierte (in klinischen Studien überprüfte und bestätigte) OMRON M4 Intelli IT. Für dieses Oberarm-Blutdruckmessgerät sind mit Anschaffungskosten von etwa CHF 155.- zu rechnen.
Ein digitales Blutdruckmessgerät für Selbstmessungen hat eine durchschnittliche Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren.