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Der Schutz der Haut an den Händen ist ein wichtiger Teil der Schutzmassnahmen im beruflichen, aber auch privaten Alltag. Einweghandschuhe sind der am häufigsten benutzte Teil der Schutzkleidung, wenn wir mit Körperflüssigkeiten, Chemikalien oder anderen gefährlichen Substanzen in Kontakt kommen.
Wenn die Haut unserer Hände mit chemischen Substanzen, Schmutz oder Körperflüssigkeiten in Kontakt kommt, besteht nicht nur die Gefahr einer lokalen Reizung oder Schädigung, sondern auch der Aufnahme von Stoffen in den Körper. Darüber hinaus gelangen Keime oder Substanzen leicht von den Händen ins Gesicht.
Zum Schutz der Haut gibt es Einweghandschuhe, welche nur einmal getragen und nach der Benutzung entsorgt werden. Erhältlich sind sie in verschiedenen Materialien wie:
Daneben gibt es ausserdem Stoffhandschuhe, welche aber kaum als Schutzhandschuhe geeignet sind.
Die Anforderungen an die Schutzwirkung der Einweghandschuhe ist in mehreren europäischen Normen geregelt. Für medizinische Handschuhe gilt zum Beispiel die DIN EN 455. Dort ist festgelegt, wie dicht und stabil das Material sein muss, um den nötigen Schutz zu gewährleisten.
Damit die Einweghandschuhe unbeschädigt bleiben, ist es ratsam, sie in einer festen Box und an einem trockenen Ort zu lagern. Für den Gebrauch empfiehlt sich die Nutzung eines Handschuhspenders. Er erlaubt die Einzelentnahme der Schutzhandschuhe und garantiert zugleich eine sichere Aufbewahrung.
Worauf Sie beim Anziehen achten müssen, hängt stark von den Handschuhen ab. Nicht sterile Schutzhandschuhe können Sie bequem aus der Box entnehmen. Halten Sie das Ende mit der Öffnung und ziehen sie den Handschuh dann langsam über die Hand.
Beim Ausziehen ist es meist am besten, wenn Sie die Handschuhe in der Ausziehbewegung umstülpen. So verbleiben möglicherweise am Handschuh haftende Substanzen im Inneren und gelangen nicht nach dem Ausziehen an Ihre Hände. Die Einweghandschuhe entsorgen Sie üblicherweise mit dem Restmüll, solange aufgrund der Verschmutzungsart keine anderen Anforderungen zum Beispiel für den Infektionsschutz bestehen.
Einmal-Handschuhe sind grundsätzlich immer dann eine gute Wahl, wenn Sie die Haut vor dem Kontakt mit schädlichen Substanzen oder Keimen schützen möchten. Achten Sie bei der Auswahl an die angegebene Norm – nicht alle Einweghandschuhe sind für alle Einsatzzwecke geeignet. So bestehen an medizinische Handschuhe andere Anforderungen als an Labor-Schutzkleidung. Wichtig: Das Material Latex kann leicht eine Allergie auf Einweghandschuhe verursachen. Greifen Sie dann zu Nitril oder PE.
In der einen Box sind die Einweghandschuhe transparent – die daneben sind blau. Doch warum ist das so? Diese Farbcodierung hilft dabei, Latex- von Nitrilhandschuhen zu unterscheiden. Latex-Handschuhe sind oft transparent und Nitrilhandschuhe blau oder lila. Und warum diese Farben? Blau oder Lila sind keine im Körper vorkommenden Farben und lassen sich damit vom Auge gut abgrenzen.
Für bestimmte Anwendungen wie Wundversorgung oder bei operativen Eingriffen ist ein hohes Mass an Hygiene erforderlich. Um den Keimdruck zu senken, trägt man sterile Handschuhe. Das bedeutet, dass diese Einweghandschuhe so behandelt wurden, dass sie keine Keime auf der Oberfläche haben. Sie sind paarweise verpackt. Einmal geöffnet, kann die Packung nicht wieder verschlossen werden und die Handschuhe sollten sofort zum Einsatz kommen.
Die Handschuhgrössen werden je nach Hersteller mit S, M oder L sowie mit den üblichen Grössen von 6 bis 10 angegeben. Frauen benötigen meist Handschuhe in S oder M und Männer in M oder L. Wichtig ist, dass die Handschuhe dicht sitzen und an den Fingern keine Überstände aufweisen. Damit das Ende nicht beschädigt wird, sollte man die Fingernägel kurzhalten.
Wer geeignete Einweghandschuhe nutzt, kann den Schutz vor Corona und anderen Viren erhöhen. Genauso wichtig wie die Auswahl ist aber das richtige Tragen. Wechseln Sie die Handschuhe regelmässig und achten Sie beim Ausziehen darauf, die Aussenseite nicht zu berühren. Fassen Sie sich mit den Handschuhen nicht ins Gesicht oder an andere ungeschützte Körperstellen. Für den normalen Alltag wie zum Einkaufen sind Einweghandschuhe für die meisten Menschen nicht notwendig.