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Von einfachen Staubschutzmasken bis zu Asbest-Schutzmasken: Partikelfilternde Halbmasken der FFP1-, FFP2- und FFP3-Klassen kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. In erster Linie für den Eigenschutz konzipiert, schützen sie als Atemschutzmasken mit Filter vor Aerosolen, Partikeln und Tröpfchen. Wer Schutzmasken kaufen will, muss die unterschiedlichen Arten, ihre Schutzstufen, Filterleistungen und Verwendungszwecke kennen. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, wodurch sich eine Schutzmaske von einem Mund-Nasen-Schutz (MNS) abhebt. Dieser dient dem Fremdschutz, indem er die Ansteckungsgefahr durch Tröpfcheninfektionen verringert.
Weitläufig als Staubschutzmaske bekannt, zählt eine FFP-Maske (für Filtering Face Piece) im Arbeitsumfeld zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Gesetzlich genormt und nach Schutzklassen in FFP1-, FFP2- und FFP3-Typen unterteilt, bietet die Halbmaske mit Filter Eigenschutz vor Tröpfchen, Partikeln und Aerosolen.
Wichtig zu wissen: Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist keine Atemschutzmaske, unterliegt nicht deren gesetzlichen Normen und bietet keinen Eigenschutz.
Schutzmasken vom FFP2- sowie FFP3-Typ werden beispielsweise vom deutschen Robert-Koch-Institut (RKI) für den Umgang mit Corona-Patienten empfohlen. Diese beiden Atemschutzmasken-Arten bieten dank Filterleistungen von 94 Prozent (FFP2) und 99 Prozent (FFP3) den höchsten Schutz vor gefährlichen Partikeln. Ihre Einsatzbereiche umfassen den klinischen, öffentlichen und privaten Bereich.
Wichtig zu wissen: Wie etwa auch Einweghandschuhe und Untersuchungsfingerlinge schützen Atemschutzmasken vom FFP2- oder FFP3-Typ als Einwegprodukte vor Keimen. Sie müssen nach einmaliger Verwendung entsorgt werden.
FFP steht für Filtering Face Piece; FFP-Masken bezeichnen partikelfilternde Halbmasken. Ursprünglich als Staubschutzmasken bekannt, gehören sie als Atemschutzmasken mit Filter im Rahmen des Arbeitsschutzes zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Sie dienen vor allem dem Eigenschutz vor Aerosolen, Tröpfchen und Partikeln und unterliegen klaren, gesetzlich vorgeschriebenen, technischen Normen. Atemschutzmasken unterscheiden sich nach ihren Schutzstufen, Filterleistungen und Einsatzbereichen. FFP1-Masken schützen vor ungiftigen Partikeln auf Wasser- und Ölbasis und filtern mindestens 80 Prozent der Schadstoffe aus der Luft. Schutzmasken vom FFP2-Typ bewahren vor gesundheitsschädlichen Partikeln auf Wasser- und Ölbasis. Ihre Filterleistung beträgt mindestens 94 Prozent. FFP3-Masken bieten Schutz vor gesundheitsschädlichen sowie krebserzeugenden Partikeln auf Wasser- und Ölbasis. Darüber hinaus schützen sie vor Enzymen, vor luftgetragenen biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppe 2 und 3 und vor radioaktiven Partikeln. Sie finden etwa als Asbest-Schutzmasken, bei Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Pilzsporen sowie im Umgang mit radioaktiven Stoffen und Schwermetallen Verwendung. Ihre Filterleistung beträgt mindestens 99 Prozent.
Die Filterleistung dieser Schutzmasken ist nur bei einer guten Passform gewährleistet. Eine Atemschutzmaske muss über Nase und Mund platziert werden und so anliegen, dass sie dicht sitzt.
FFP2- und andere Atemschutzmasken-Arten sollten sauber, trocken und vor extremen Temperaturen geschützt aufbewahrt werden. Die Lagerung sollte in der Originalverpackung erfolgen, da diese vor Umwelteinflüssen schützt. Darüber hinaus liefert sie Informationen wie das Herstellungs- oder das Ablaufdatum. Die Haltbarkeit beträgt rund fünf Jahre, da die Filterleistung mit der Zeit nachlässt.
Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) dient dem Fremdschutz, indem er beim Sprechen, Niesen oder Husten eine Tröpfchenbarriere bildet. Auf diese Weise vermindert er die Ansteckungsgefahr durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Eine Staubschutzmaske bietet in erster Linie Eigenschutz. Sie unterliegt als Atemschutzmaske gesetzlichen Normen und gliedert sich nach ihren Schutzklassen in die Typen FFP1, FFP2 und FFP3.
Atemschutzmasken vom FFP2- oder FFP3-Typ sollten maximal acht Stunden getragen werden. Sobald sie beschädigt sind, nicht mehr abdichtend sitzen oder durchfeuchtet sind, müssen sie aufgrund der eingeschränkten Filterleistung auch bei kürzerer Tragedauer gewechselt werden. Atemschutzmasken können als Einwegprodukte nicht gewaschen werden.
FFP2-Masken filtern Partikel, Tröpfchen und Aerosole und binden diese, sodass sich diese nicht weiterverbreiten können.
FFP2-Masken kommen aufgrund ihrer erhöhten Schutzfunktion vor gesundheitsschädlichen Partikeln in medizinischen und industriellen Umgebungen zum Einsatz.