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    Akne-Diagnose: Mehr als nur ein Pickel?

    Zwischen dem neunten und zwölftem Lebensjahr beobachten die meisten Menschen Veränderungen des Hautbilds: Unreinheiten und Mitesser entstehen und verschwinden im besten Fall schnell wieder. Doch was, wenn nicht? Ist das schon Akne oder einfach nur ein hartnäckiger Pickel? Erfahren Sie mehr über die Diagnose Akne.

    AP
    Anja Plonka

    Editorin

    Arten & Symptome: Welche Akne-Formen gibt es?

    Akne begleitet Millionen von Jugendlichen aus aller Welt. Rund 80 Prozent leiden darunter, zwischen 30 und 40 Prozent unter einer schweren Form. Die häufigste Hauterkrankung tritt nicht nur bei Jugendlichen auf. Auch Neugeborene und Erwachsene können unter Akne leiden. Grundsätzlich lassen sich Akne-Arten anhand der typischen Altersgruppe sowie der Ausprägung und des Schweregrads unterscheiden.

    Zu den häufigsten Formen zählt die sogenannte gewöhnliche Akne (Acne vulgaris). Sie kann in verschiedenen Schweregraden auftreten, von einigen wenigen Pickeln und Mitessern bis zu schweren Formen mit Knoten- und Pustelbildung. Darüber hinaus gibt es Neugeborenen-Akne (Acne neonatorum) und Akne bei Erwachsenen (Acne tarda).

    Die Akne inversa Diagnose geht mit schmerzhaften Abszessen, Knoten und Fisteln einher. Sie treten vor allem im Intimbereich, in der Leistengegend und unter den Achseln auf. Mit der Acne vulgaris hat diese chronische Hauterkrankung jedoch wenig zu tun. Ihre Ursachen sind weitgehend unklar und eine Heilung nach derzeitigem Stand nicht möglich. Lediglich die Symptome lassen sich lindern.

    Wie stellen Dermatologen die Diagnose Akne?

    Pickelchen oder Akne? Die Diagnose von Akne erfolgt idealerweise in einer dermatologischen Praxis. Die Experten begutachten dabei Ihr Hautbild und fragen Sie nach familiären Vorbelastungen – etwa, ob bereits ein Elternteil unter Akne litt –, nach Ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Auch wann Pickel, Mitesser und Co. sich auf Ihrer Haut breit gemacht haben, wie schnell sie sich vermehren oder verschwinden, gibt Aufschluss, ob die Diagnose Akne lautet – oder etwa eine Pilzerkrankung hinter den Beschwerden steckt.

    Der Zeitpunkt der ersten Beschwerden und die Häufigkeit sind auch wichtige Parameter, um den Schweregrad festzustellen. Danach richtet sich nicht zuletzt die Akne-Behandlung

    Die Anzeichen einer Akne-Erkrankung sind ziemlich eindeutig:

    • offene und geschlossene Mitesser im Kinn-, Wangen- und Nasenbereich
    • mitunter eitrige Pickel und Pusteln, kleine bis grosse, teils schmerzhafte Knoten

    In der Regel verläuft Akne chronisch, wobei vom Auftreten vereinzelter Pickelchen bis zu anhaltenden Beschwerden bis zu einem Jahr vergehen kann.

    Tippbox: Besonders verbreitet ist die hormonelle Akne Diagnose. Sie tritt für gewöhnlich in der Pubertät, aber auch während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren auf.

    Kurz erklärt: Häufige Fragen und Antworten

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