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Bei Durchfall (Diarrhö) handelt es sich um ein häufig auftretendes Symptom, das die meisten Menschen kennen. Er kann bei Erwachsenen wie Kindern akut oder chronisch auftreten und harmlose oder ernste Ursachen haben. Durch Gase bedingte Begleiterscheinungen wie Blähungen und Krämpfe verstärken das dabei auftretende Unwohlsein. Neben Hausmitteln kommen Medikamente für Durchfall (Antidiarrhoika) zum Einsatz, die sich nach ihren Wirkstoffen und Wirkungsweisen unterscheiden.
Da die Häufigkeit und die Konsistenz des Stuhlgangs individuell sehr verschieden sind, handelt es sich aus medizinischer Sicht bei folgenden Faktoren um einen Durchfall:
Ein akuter Durchfall tritt plötzlich auf und kann einige Tage bis zu drei Wochen andauern. Bei einer längeren Dauer spricht man von einer chronischen Diarrhö. Da während eines Durchfalls Wasser und Elektrolyte aus dem Körper geschwemmt werden, fühlen sich Betroffene schnell schwach. Begleitend treten häufig Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen auf. Darüber hinaus droht die Gefahr einer Austrocknung (Dehydration), die schlimmstenfalls ein Kreislaufversagen zur Folge haben kann. Aus diesem Grund muss ein akuter Durchfall mit Medikamenten behandelt werden.
Die Gründe für eine Diarrhö sind vielfältiger Natur; dementsprechend variieren die eingesetzten Massnahmen und Medikamente bei Durchfall. Zu den Ursachen zählen:
Wichtig zu wissen: Eine Arztpraxis sollte aufgesucht werden, wenn ein Durchfall mit Übelkeit & Erbrechen, Fieber oder Blut im Stuhl einhergeht. Ob und welche Medikamente für Durchfall bei Kindern eingesetzt werden, muss ärztlich entschieden werden. Da eine Dehydration bei Kindern bereits nach einem bis zwei Tagen einsetzen kann, ist ein rascher Arztbesuch unbedingt erforderlich.
Neben einer Durchfall-Tablette, -Kapsel oder -Suspension, die als Peristaltikhemmer die Darmtätigkeit reduziert, können weitere Medikamente bei Durchfall erforderlich sein. Dabei kommen in erster Linie Präparate zum Einsatz, die die Darmflora aufbauen, sowie Elektrolyt-Lösungen, die lebensnotwendige Minerale zuführen. Darüber hinaus hängen Medikationen von der Ursache des Durchfalls ab.
Durchfall-Medikamente sind in folgenden Darreichungsformen erhältlich: Schmelztabletten, Tropfen, Filmtabletten, Hartkapseln, magensaftresistente Weichkapseln, Drops, Pulver zum Herstellen von Lösungen.
Welche Medikamente gegen Durchfall (Antidiarrhoika) am besten helfen, hängt von der Ursache ab. Neben einer Magen- & Darmentzündung (Gastroenteritis), einer Lebensmittel-Unverträglichkeit und einem Reizdarm-Syndrom können etwa auch Medikamente zu Durchfall führen. Bei anhaltenden Durchfällen ist daher eine medizinische Abklärung unumgänglich.
Die beliebtesten Medikamente gegen Durchfall in der Schweiz basieren auf dem Arzneistoff Loperamid. Begleitend werden medizinische Probiotika mit milchsäureproduzierenden Bakterien für die Regeneration der Darmflora eingesetzt.
Ein Hausmittel kann ergänzend zu einer Durchfall-Tablette zum Einsatz kommen. An erster Stelle stehen Lebensmittel, die den Magen schonen und mit quellenden Pektinen den Stuhl eindicken. Dazu gehören etwa geriebener Apfel, zerdrückte Bananen und Karottensuppe; stopfende Eigenschaften haben auch Zwieback und Reis. Dieser beruhigt zudem, wie Haferflocken auch, Magen & Darm. Den Elektrolyt-Haushalt bringt eine klare Gemüsebouillon auf Vordermann. Wertvolle Mineralstoffe liefern auch Bananen und Kartoffeln.
Bei akutem Durchfall sind Medikamente mit dem Wirkstoff Loperamid die erste Wahl. Diese Medikamente für Durchfall werden bei Kindern unter zwei Jahren nicht eingesetzt; bei Kindern bis zwölf Jahren sind sie rezeptpflichtig.
Bei Loperamid handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Gruppe der synthetischen Opioide. Er wirkt als Peristaltikhemmer, indem er die Darmtätigkeit unterdrückt, den Stuhlgang vermindert und die Häufigkeit der Darmentleerungen reduziert. Loperamid steht auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation (WHO).