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Beim Slugging schützen Sie Ihre Haut effektiv vor Austrocknung und das ganz bequem über Nacht. Wie funktioniert Slugging, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es zur Wirksamkeit und welche Fehler sollte man vermeiden?

Kennen Sie schon den neuesten Skincare-Trend aus Korea? Beim Slugging beenden Sie Ihre abendliche Beautyroutine mit einer dicken Schicht okklusiver Creme, wie Vaseline oder Melkfett. Okklusiv bedeutet so viel wie „verschlossen“, die Pflege bildet also eine Barriere auf Ihrer Haut. So verdunstet die Feuchtigkeit nicht so schnell und bleibt stattdessen in der Haut eingeschlossen. Die Creme lassen Sie über Nacht einwirken.
Der Begriff Slugging stammt vom englischen Wort „slug“, Schnecke, ab. Nach dem Eincremen mit okklusiver Pflege glänzt Ihr Teint und kann etwas schleimig aussehen – eben wie die Haut einer Schnecke.
Ein perfekt mit Feuchtigkeit versorgtes Gesicht: Slugging verspricht mit wenig Aufwand einen tollen Effekt. Wie unterscheidet sich die Pflege von normalen Feuchtigkeitscremen und warum werden okklusive Produkte wie Vaseline oder andere dicke Balms verwendet?
Der Clou liegt in speziellen Inhaltsstoffen: Okklusive Cremen bestehen aus Hilfsstoffen und Trägerstoffen wie Ölen und Paraffinen. Sie sorgen für die undurchlässige Barriere, indem sie einen Film auf der Haut bilden. Sie können anstatt Vaseline andere okklusive Slugging-Cremen und -Produkte verwenden:
Die Slugging-Routine hat viele Fans, doch welche Hauttypen profitieren am meisten?
Vor allem hat Slugging Vorteile für trockene Haut. Sie erhält einen echten Feuchtigkeitsbooster. Menschen mit vorgeschädigter Hautbarriere profitieren ebenfalls, denn der Teint erholt sich über Nacht.
Mit steigendem Alter lässt die natürliche Talgproduktion nach, was auch zu einem Feuchtigkeitsverlust führt. Trockene Haut im Alter profitiert daher besonders vom Slugging.
Weniger ratsam ist es hingegen, den Trend bei fettiger Haut oder Akne zu testen: Es kann die Gefahr bestehen, dass Poren verstopfen, Pickel und Mitesser entstehen. Ein empfindlicher Teint kann auf Slugging gereizt reagieren: Durch die „Versiegelung“ bleiben die Pflegestoffe lange auf der Haut und wirken besonders intensiv. Wer häufig mit Rötungen und Irritationen zu kämpfen hat, sollte daher aufs Slugging verzichten.
Eine dicke Schicht Vaseline, eine erholsame Nacht und Ihr Teint freut sich. Doch wie genau wirkt Slugging eigentlich auf der Haut – und was sagt die Wissenschaft?
Die Schutzschicht verhindert Wasserverlust und gibt Ihrem Teint Zeit, zu regenerieren, ohne dass er mit trockener Heizungsluft oder Kälte in Berührung kommt. Slugging zählt daher auch zu den Winter-Pflegetipps. Da Sie bei einer Slugging-Routine zuerst Ihre gewohnte Pflege verwenden, bewahrt die Methode diese Wirkstoffe in Ihrer Haut.
Übrigens: Expertinnen und Experten kommen zu dem Schluss, dass Vaseline über optimale feuchtigkeitsbindende Eigenschaften verfügt und die Gesichts- und Körperpflege trockener und reifer Haut ergänzt.
Es empfiehlt sich, die gewohnte Beautyroutine etwa ein- bis zweimal pro Woche mit Slugging zu ergänzen. Was ist dabei zu tun? Hier kommt Ihre Slugging-Anleitung:
Verwenden Sie jedoch nur eine dünne Schicht und achten Sie darauf, dass die Creme nicht in die Augen gerät.
Tipp: Legen Sie zum Schutz Ihrer Bettwäsche ein Handtuch auf Ihr Kopfkissen.
Für den Feuchtigkeitsboost Ihres Teints bieten sich auch Overnight-Masken oder pflanzliche Öle an. Und um Ihre Haare perfekt zu pflegen, legen Sie eine Hair-Slugging-Routine ein: Arbeiten Sie ein Haaröl grosszügig in das untere Haardrittel ein und schützen Sie es mit einem Scrunchie oder einem Kopftuch. Lassen Sie das Öl über Nacht einwirken, waschen Sie es am Morgen mit einem milden Shampoo aus – und geniessen Sie glänzendes, gesundes Haar.